Rock-Circuz

Review: Wretch – Wretch

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Die Freude über diese neue Band hat leider auch eine Schattenseite, denn wäre Drummer Jason MCCash von den kultigen The Gates Of Slumber nicht von uns gegangen, hätte es diese Platte wohl nie gegeben bzw wäre WRETCH wohl nie von Carl Simon ins Leben gerufen worden. Der Gitarrist und Sänger widmet das komplette Werk seinem verstorbenen Bandkollegen mit dementsprechend traurigen Lyrics. Musikalisch wird die Truppe zwar in die Doom-Schublade gesteckt, was sicherlich aufgrund so cooler Nummern wie ‚Icebound‘ (mächtig-traditionell), ‚Rest In Peace‘ und ‚Winter‘ absolut gerechtfertigt ist. Wer aber auch eine Prise Stoner mag, wird vom Opener ‚Running Out Of Days‘ begeistert sein und die Psychedelic-Freaks kommen mit dem spacigen ‚Bloodfinger‘ (schöne Gitarren-Orgie) voll auf ihre Kosten. Das kultige, englische Label Bad Omen Records (ihr erinnert Euch hoffentlich an das wunderbare Werk von Spell) hat sich WRETCH gekrallt und die danken es ihnen mit sieben Nummern, die es auf knapp 35 Minuten bringen und, wie sagt man so schön, in jeder gut sortierten Doom-Sammlung auf gar keinen Fall fehlen darf. Weiss man um den Umstand der Entstehung, muss dieses Werk sowieso jeder Metaller haben.

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