Rock-Circuz

News: Desertfest Berlin 2018 – Timetable

Only five days to go and here we have the timetable for the Desertfest 2018 in Berlin !! What a killer Line-Up this year including a new location at the Arena Berlin – see you there !!! 

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Review: Graveyard – Peace

Nach dem, zum Glück, dann doch nur kurzem Ableben unserer schwedischen Freunde von GRAVEYARD, durfte man gespannt sein, wie die Band den Abgang von Drummer Axel Sjöberg verkraftet hat, welcher mit seinem leicht jazzigem Feeling doch schon eine tragende Säule der Jungs war. Nun, etwas mehr als ein Jahr nach dieser ganzen Aufregung, ist der neue Longplayer „Peace“ im Kasten und klingt, als wäre bei den Herrschaften um Sänger und Gitarrist Joachim Nilsson, überhaupt nichts passiert. Diese Erkenntnis trifft nicht sofort ein, sondern braucht ein paar Durchläuft, dann aber zündet „Peace“ mächtig. Angefangen beim rassigem, nach vorne drückenden ‚It Ain´t Over Yet‘ (dezente Orgelklänge), über die fuzzige Boogie-Nummer ‚Please Don´t, dem unbeschwerten, ‚Bird Of Paradise‘ (cool & easy) bis zum sensationellen Rausschmeisser ‚Low (I Wouldn´t Mind)‘ (leicht treibend) gibt es schon mal ein großartiges Gerüst. Mittendrin befinden sich das herzliche, weil so zarte ‚See The Day‘ (wunderschön zum Träumen), das leicht psychedelische ‚The Fox‘ (Sixties-Feeling), ein entspannt-bluesiges ‚Del Manic‘ und das noch vorne rockende ‚A Sign Of Peace‘ (Nackenmuskel werden beansprucht). Somit bringt ‚Peace‘ es auf 10 Tracks in knapp 45 Minuten und dürfte allen Anhängern der Schweden mächtig Freude bereiten. Aber wie schon erwähnt, ist „Peace“ ein Album was mit jedem weiteren Durchgang wächst und wächst – awesome 70´s stuff !!!!

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Review: Mustasch – Silent Killer

Achja, endlich wieder ein neues Album von einer Band, auf die man sich blind verlassen kann. Die Rede ist von den obercoolen MUSTASCH. Seit Anfang 2000 ist Kreativkopf Ralf Gyllenhammar nun schon mit immer wieder großartigen Alben am Start und bei den Göteburgern weiss man was einen erwartet und das ist auch gut so. Die Jungs plänkeln nicht lange rum und somit wird auch auf „Silent Killer“ gerockt und gemetalt das die Boxen tanzen. Angefangen über das gleich losballernde ‚Winners‘ (ja, direkt mal die Anlage `ne Stufe höher drehen), geht es über zum fett-riffigem ‚Liberty‘ (Ohrwurm-Garantie), dem mit mega-killender Bratgitarre ausgestatteten ‚Barrage‘ (Chorus mit Mörder-Riff). Nach kurzer Verschnaufpause, die einem mit dem groovigen ‚Fire‘ versüßt wird, heisst es wieder anschnallen, denn ‚The Answer‘ donnert flott nach Vorne und läutet das letzte Drittel der Scheibe ein. Wer meint, nach soviel killendem Stoff ist eine Steigerung nicht mehr möglich, sollte sich einen Kopfhörer nehmen, ordentlich Platz für eine Luftgitarre haben und sich ‚Grave Digger‘ vornehmen – Oh-mein-Gott, was für druckvoll-zerstörende Töne schallen hier aus der Gitarre. Hat man sich etwas beruhigt, darf der Kopfhörer auch gleich aufbehalten werden, denn das donnernde ‚Burn‘ metzelt zum Abschluss noch einmal alles nieder und das mit einem überragenden Refrain – was für ein Live-Hammer muss dies sein. Wie eingangs schon erwähnt, ist auf Ralf und seine Mannen absolut Verlaß und somit ist auch das aktuelle Werk der Schweden, „Silent Killer“, mal wieder ein Volltreffer und soundtechnisch wird dieser Highlight nur schwer zu überbieten sein.

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Review: Piss River – Piss River

Yeah, it´s Rock n Roll baby!!! PISS RIVER haben viel L7 und Girlschool gehört und dazu noch eine Menge Garage-Rock im Repertoire. Die Schweden mit Sängerin Sofia Nilsson legen mit dem flotten ‚Desolation‘ dann auch gleich richtig gut los. Es folgt ein noch cooleres ‚Speed Machine‘, welches musikalisch recht gleich klingt, aber noch mehr Drive hat. Ihr leicht punkiges Flair, gepaart mit einer ganz großen Portion NWOBHM macht richtig Spaß, auch wenn das Debüt komplett gesehen, schon etwas mehr Abwechslung hätte vertragen können. Aber die Truppe macht das wozu sie Lust hat und rockt und fetzt einfach drauf los. Herausgekommen sind neben den schon erwähnten Nummer, noch das großartige ‚This Is Your Doom‘ (sensationelle Gitarren-Leads), die herrlich nach Vorne abgehenden ‚You Bleed‘ und ‚Back Off‘ und zum Abschluss gibt es mit ‚Bad Reputation‘ noch die erste Singleauskopplung aus dem gleichnamigen Album. Wer es schmissig-rockig mag, dazu etwas Garage-Punk-Attitüde vertragen kann und keine Angst vor Vollgas ohne größere Verschnaufpause hat, ist bei PISS RIVER an der richtigen Adresse.

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Review: The Golden Grass – Absolutely

Es ist, trotz der Veröffentlichung von inzwischen zwei Alben, immer noch etwas überraschend, daß THE GOLDEN GRASS nicht aus Schweden, sondern aus den Staaten kommen. Solch ein Siebziger/Retro-Boogie kommt normalweise aus dem hohen Norden und nicht unbedingt aus Brooklyn. Waren die ersten beiden Werke schon sehr cool, konnte man sich aber trotzdem immer noch nicht so richtig durchsetzen. Die Hoffnungen ruhen nun auf „Absolutely“, dem dritten Longplayer des Trios. Wie auch schon auf den Vorgängern, setzt die Band erneut auf ihren schön trockenen Retro-Rock mit eingängigen Melodien. Auffällig ist, daß die Jungs diesmal aber zielstrebiger und dadurch etwas eingängiger klingen. Die 40 Minuten starten mit dem leicht verzerrtem, aber sehr eingängigen ‚Catch You Eye‘, ein Leckerbissen für alle Psycho/Fuzz-Freaks – very cool. Mit dem einfach simplen Rocker ‚Never You Mind‘, dem flotten ‚Runaway‘ geht es dann recht riffig und vom Feeling her, sehr bluesy weiter. Die Twin-Gitarren-Nummer ‚Walk Along‘ erinnert an die wunderbaren Wishbone Ash und der Boogie-Rocker ‚The Spell‘ hat viel aus dem Spät-Sechzigern. Beim abschließenden ‚Begging The Question‘ muss man, aufgrund des Sound, sofort an Gov´t Mule denken. Dazu ist der Track auch noch leicht jammig, was auf alle Fälle an Warren Haynes erinnert. Es bleibt nun zu hoffen, daß sich die Herrschaften endlich etwas mehr etablieren können, denn wer liefert schon drei konstant gute Alben am Stück ab? Wer auf WIshbone Ash, Canned Heat, Gov´t Mule und die alten ZZ Top steht, kommt an „Absolutely“ definitiv nicht vorbei!

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Review: Don Airey – One Of A Kind

Oh mein Gott! Was will man über den Gott am Tasteninstrument denn noch groß erzählen. Er hat mit so ziemlich jeder Classic Rock-Band zusammengearbeitet und sollte somit sensationelle Geschichten aus den vergangenen Jahrzehnten erzählen können. Ob nun unter anderem mit Black Sabbath, Colosseum, Babe Ruth, Gary Moore, Rainbow, Thin Lizzy, Whitesnake, Judas Priest oder Michael Schenker, die Liste liest sich unendlich. Seit 2002 ist Don nun schon festes Mitglied bei Deep Purple und ersetzt den leider schon verstorbenen Jon Lord. Für sein neues Solo-Werk ‚One Of A Kind‘ hat sich der Brite den leider immer noch völlig unterbewerteten Gitarristen Simon McBride in Boot geholt und die Vocals werden vom aktuellen Nazareth-Sänger Carl Sentance übernommen. Wie es nicht anders zu erwarten war, haben wir es bei ‚One Af A Kind’ natürlich auch mit einem Orgel-betonten Classic-Burner zu tun, welcher mit dem flotten Rocker ‚Respect‘ einen guten Opener zu bieten hat. Auch das groovig-bluesige ‚All Out of Line‘ ist bestes Retro-Zeugs. Mit dem darauffolgenden Titeltrack (überladen und zu viel Streichinstrumente eingebaut) und der öden Halbballade ‚ Every Time I See You Face‘ (totaler LaLa-Refrain) gibt es dann erst mal zwei Durchhänger, welcher aber mit dem direkt danach überragenden ‚Victim Of Pain‘ mal richtig ausgebügelt werden. Nach der Ballade ‚Running Free‘ wird mit dem großartigen ‚Lost Boys‘ richtig Fahrt aufgenommen (straighter Rocker mit cooler Orgel), das groovig-lässige ‚Want You So Bad‘ bremst das Ganze dann wieder etwas aus, bevor ‚Children Of The Sun‘ dann wieder für mehr Tempo sorgt. Soundtechnisch sollte sich jeder, der mit Deep Purple und Rainbow was anfangen kann, mit dieser Veröffentlichung beschäftigen. Natürlich haben wir es hier nicht mit einem neuen Klassiker zu tun, aber überdurchschnittlich ausgefallen ist ‚One Of A Kind‘ allemal und vor allem, hört euch den oben schon erwähnten Gitarristen Simon McBride an – unfassbar dieser Typ!

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Try Out: Blackwater Holylight

What a killer band from Portland. These girls are amazing. Easy stuff with psychedelic dreamlike melodies !! 

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Try Out: FRAYLE

Please listen to this beautiful stuff from cleveland – i do not have to say more !!! Vinyl is coming soon ….

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Lay Bare Recordings 

News: DESERTFEST 2018

Three weeks to go – the new festival area is waiting !!!! 

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Review: The Watchers – Black Abyss

Na, endlich ist es soweit – THE WATCHERS haben mit „Black Abyss“ ihren ersten Longplayer eingespielt!! Konnte die Truppe um die beiden SpiralArms-Jungs Tim Narducci (Vocals) / Cornbread (Bass) und Ex-Orchid-Drummer Carter Kennedy mit ihrer ersten EP „Sabbath Highway“ (auch schon auf Ripple Music) (review hier) schon ordentlich Staub aufwirbeln, so durfte man gespannt sein, was einem das erste Langeisen wohl bringen würde, und um es kurz zu machen, es killt !!! Was für ein fettes Brett hat das Quartett hier eingeballert. 38 Minuten darf man sich auf Doom/Stoner-lastigen Classic/Heavy Rock freuen, mit drückenden Gitarren, mächtigem Schlagzeug, pumpenden Basslines und perfekt passendem Gesang. Schon Gleich der Opener und gleichzeitige Titeltrack ist eine Verneigung vor den Meistern Black Sabbath. Schwer und mächtig vom Riffing her, drückt die Nummer ordentlich und der Refrain entwickelt sich zum Ohrwurm. Weiter geht es mit Knallern wie ‚Alien Lust‘ (Stoner mit viel Drive und killenden Riffs), dem supercoolen ‚Buzzard‘ (herrliche Ohrwurm bei leicht progressivem Rhythmus), der Uptempo-Granate ‚People Of The Sun‘, einem lässig und völlig entspannten ‚Surfer Fool‘ (wundervoll unaufgeregt und relaxt mit einem leicht orchestralen Mittelpart) und dem abschließenden ‚Seven Tenets‘ (hört Euch nur das mächtige Eröffnungsriff an, am besten unter dem Kopfhörer – this blows me away). Wie natürlich gehofft, haben THE WATCHERS ein überzeugendes Debüt abgeliefert, welches jetzt schon zu den Highlights des noch jungen Jahres zählt. Ihre Kombination aus Stoner und Doom im Siebziger-Fahrwasser und dem Heavy Rock der Achtziger ist der absolute Hammer und man darf gespannt sein, was bei den Jungs noch so gehen wird, denn für einfach nur ein Album unter Vielen zu sein, ist „Black Abyss“ definitiv zu schade !!!

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