Rock-Circuz

News: „EMERALD HAZE“ FESTIVAL 2017

Yeah !!! It´s time for the first round of the „Emerald Haze“ Festival in Dublin. Have a look at the Poster and you will see a lot of great bands – it´s a great line up on the first two days in september.

 

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Review: Blues Funeral – Awakening

So, hier haben wir nun das zweite Album der Classic-Rocker aus Houston vorliegen, wobei man ja schon vom ersten Longplayer der Band her weiss, das BLUES FUNERAL wesentlich mehr drauf haben als nur einfachen Rock. Die Jungs fühlen sich im Prog, Heavy Metal, Doom und 70´s/60´s sehr wohl und umhüllen dies, wie schon beim Vorgänger „Search“, mit wunderbarem Underground-Flair. Dies soll heißen, dass auch „Awakening“ nicht überproduziert ist und somit absolut frisch rüberkommt.

Wer auf coole Orgelklänge steht, der könnte sich keinen besseren Einstieg ins Album vorstellen, denn ‚Shadow Of The Snake‘ ist ein leicht proggressiver Hammond-Spaß mit coolem Gitarren-Solo (so wunderbar melodisch und vorsichtig zart) und einem Orgel-Gewitter, welches mal richtig Spaß macht. Es folgt der wesentlich riffigere und dadurch auch gleich härtere Titeltrack mit sehr weit vorne stehender Gitarrenarbeit und diesmal eher im Hintergrund sich befindenen Orgel-Töne. Die Solis, diesmal im Twin-Gewand, sind wieder erstklassig, bloß der Chorus klingt etwas durchwachsen, womit am Gesang  also noch etwas gearheitet werden sollte. Auch die Midtempo-Nummer ‚Illusions Of Reality‘ schielt eher in Richtung Heavy-Rock und spontan erinnert einem die Gitarre an Michael Schenker zu UFO-Zeiten. Von der Anzahl der Tracks eher eine EP, aber mit einer Spielzeit von 39 Minuten für sechs Songs, eher einem kompletten Album ähnlich, geht es weiter mit dem großartigen ‚Firedrake‘. Hier geht jedem 70´s-Freak das Herz auf. Die sensationelle Orgel (Mr. John Douglas Lord bittet zu Tisch) gepaart mit dem wundervoll-melodischen Gitarren-Sound, in einen nicht nicht zu stressigen Rhythmus gepackt, machen diesen Song zum absoluten Favoriten (ganz zum Schluß kommt dann, nachdem man die Yngwie Malmteen-Gitarre abgefeiert hat, noch etwas Opeth mit ins Spiel – großartig).

Sicherlich sind BLUES FUNERAL keine Band die darauf aus ist, Radio-Songs zu schreiben und genau dies macht diese Truppe so sympathisch. Ihr Augenmerk gilt nicht den eingängigen Refrains mit ordentlich viel Hitpotenzial, sonden die einzelnen Musiker haben einfach Spaß an ihrer Arbeit. Die Band macht das, auf was sie gerade Lust hat und wenn dabei vielleicht ein guter Chorus herauskommt dann ist das so, wenn nicht, dann ist das auch so. Es wird nicht zwanghaft komponiert, nach Hits gesucht. Dazu dann noch die schon angesprochene Underground-Note und fertig ist ein Album, was eher von Musiker für Musiker ist und an dem alle die Genre-technisch absolut ‚open minded‘ ihre wahre Freude haben werden. 

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Try Out: Below

Please check out these wonderful piece of epic doom metal. Below from sweden with their second album out since may 2017 !!! 

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Try Out: Stone Cadaver

If you like great stoner stuff you have to check out Stone Cadaver from Aarhus, denmark !! Their album is out since may 2017 – try it out !!! 

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Try Out: Necromancers

WOW!! Killer stuff from the Necromancers. Great band from France with a song from their upcoming debut out in august 2017 on Ripple Music !!! 

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Ripple Music 

Try Out: Goldray

Please check out this very cool band from London – great 70´s classic rock stuff. Album is out now !!

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Review: Electric Swan – Windblown

Na, das hat ja ein wenig gedauert (leider), mit dem dritten Album von ELECTRIC SWAN aus Italien. Nach ihrem richtig guten Zweitwerk „Swirl In Gravity“, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die Truppe um Gitarrist Lucio Calegari und Sängerin Monica Sardella den Durchburch schaffen und in einem Atemug mit Blues Pills genannt werden würden. Aber aufgrund diverser Wechsel innerhalb es Band-Gefüges, hat sich die Produktion zurm Dritten Longplayer „Mindblown“ sehr hingezogen und somit dürfen wir erst jetzt in den Genuss von knapp 60 Minuten Blues/Soul/70´s-Rock kommen. Wie schon auf dem Vorgänger, so ist auch das aktuelle Werk mit diversen Knaller gespickt. Dazu gehören das mit coolen Bläsern unterstütze ‚Face To Face‘, ein wundervolles, weil so gefühlvolles ‚Losin‘ Time‘, das funkige Instrumental ‚Beautiful Bastard‘ (fette Bläser am Start), ein sehr grooviges ‚Carried By The Wind‘ und die Samenzieher-Ballade ‚Here Is Nowhere‘. Famos ist auch die Cover-Version des Grand Funk-Railroad-Killers ‚Sin´s  A Good Man´s Brother‘. Natürlich sind Grand Funk nicht zu toppen, aber das hier ist mal richtig gut gelungen! Eine weitere Cover-Version gibt es mit ‚If I´m In Luck I Might Get Picked Up‘ von Bette Davis, mit fetter Orgel ausgestattet und zum Original kaum wieder zu erkennen. 60 Minuten inkl. zweier Fremd-Nummern sind eine sehr gute Ausbeute nach fünf Jahren Abwesenheit. ELECTRIC SWAN bleiben wohl weiterhin nur ein Underground-Tip, aber alle die auf Blues Pills, Pristine oder auch Goldray stehen, müssen sich die Italiener unbedingt ins Regal stellen. Bleibt zu hoffen, daß es vielleicht dann doch bald ganz schnell geht und sich der absolut verdiente Erfolg einstellen wird – wir drücken die Daumen !!!! 

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Review: Mr.Big – Defying Gravity

Boah! Was ist denn hier los?! Haben sich Mr. Big einer Frischzellenkur unterzogen oder liegt es tatsächlich nur daran, dass die Band wieder mit Kult-Producer Kevin Elson zusammenarbeitet, mit dem ja alles angefangen hat? Auf alle Fälle klingen die Herren so frisch und unverbraucht wie schon lange nicht mehr. Da merkt man richtig den Spaß, den man im Studio gehabt haben muss. Knapp vier Jahren nach ihrem letzen Longplayer „…The Stories We Cold Tell“ steht nun also „Defying Gravity“ in den Startlöchern und startet mit dem recht eingängigem ‚Open Your Eyes‘, welches gleich mal klar macht, was Paul Gilbert für ein sensationeller Gitarrist ist und vor allem seine Duelle mit Bassist Billy Sheehan werden einen 11 weitere Songs lang freudig verfolgen. Nach dem riffigen Opener folgt der viel Freude bringende Titeltrack, mit ungewöhnlichen Guitar-Sounds. Der nächste Knaller hört auf ‚Mean To Me‘, hat einen komischen Rhythmus, die Gitarre schmeisst seltsame Töne raus, der Chorus kommt auf den Punkt und die Nummer ist einfach nur der Hammer. Sehr viel Hitpotenzial steckt dann in ‚Nothing Bad‘, ebenfalls mit einem wunderbaren Chorus ausgezeichnet, ist der Track musikalisch sehr easy und entspannt und trotz aller Eingängigkeit absolut nicht zu lala-mäßig. Dies gilt auch für das zart instrumentierte und nur im Super-Refrain, leicht bombastische ‚Forever And Back‘. Schön griffig und groovy wird es dann mit ‚1992‘, wo der Refrain wieder perfekt kommt, was dann auch für das im Anschluß folgende ‚Nothing At All‘ gilt – großartig! Zum Anschluß gibt es dann nicht die obligatorische Ballade, sondern das völlig lockere, leicht bluesige, mit leichter Slide-Gitarre ausgestattete ‚Be Kind‘. Nix Schmalziges zum Abschluss passt dann auch zur aktuellen Verfassung der Band, die völlig euphorisiert rüberkommt und anscheinend gerade den zweiten Frühling erlebt – überraschend und richtig richtig gut.

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Review: Deep Purple – InFinite

Im Vorfelde der Veröffentlichung ihres neues Albums „InFinite“ wurden die „älteren Herren“ schon immens abgefeiert, es gab regelrechte Jubelstürme. Dementsprechend gespannt durfte man sein, was die nicht tot zukriegende (zum Glück) Band DEEP PURPLE denn so für neuen Stoff am Start hat. Über den noch relativ „normalen“ Opener ‚Time To Bedlam‘, konnte man sich schon vorab im Netz ein Bild machen, welches gleich deutlich machte, dass die Orgel sehr dominant in den Vordergrund gerückt ist. Nach dem eher durchschnittlichen Beginn, folgt mit dem groovigen Riff/Orgel-Gewitter der Beginn eines überragenden Albums. Was die Truppe hier an Spielfreude abzieht ist seit diversen Jahren das beste was die Engländer zu bieten haben. Es folgen Knaller wie das smoothe ‚All I Got Is You‘, ein etwas dunklere ‚One Night In Vegas‘, dass verträumt-schöne ‚The Surprising‘ mit überragenden Mittelpart, das riffig, mit coolem Ohrwurm ausgestattete, ‚Johnny’s Band’ und ein sehr spacig-lockeres ‚Birds Of Prey‘. Den Abschluss mit der Cover-Version ‚Roadhouse Blues‘ hätte man sch sparen können, tut aber nicht wirklich weh. DEEP PURPLE sind in bestechender Form, die Orgelklänge sind der Oberhammer und gerade Sänger Ian Gillan macht mal richtig Freude. War der Vorgänger „No What?!“ schon richtig gut, legen die Herren mit ‚InFinite‘ mal eben diverse Schippen drauf – beeindruckend gut!!

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Review: Bite The Bullet – Can Be Anything

Na, da ist ja endlich der Nachfolger zum sehr guten Album „Wheels“ aus 2015. BITE THE BULLET aus Kopenhagen, konnten sich im aktuellen Vintage/70er-Zirkus noch nicht ganz so durchsetzen, was eigentlich etwas verwunderlich ist, hatte der Vorgänger doch wirklich alles was man von einer guten Rock-Scheibe erwarten kann. Auf alle Fälle hat die Truppe nun ihren neuesten Longplayer „Can Be Anything“ eingespielt und man darf gespannt sein, erstens wie dieser wohl klingen mag und zweitens, ob es den Dänen damit gelingt, sich im ganzen Wust an Retro-Bands in die oberen Gefilde vor zu kämpfen. Der Opener ‚More Lover‘ klingt schon mal anders als man es von der Band gewohnt ist. Hier ist noch viel mehr Seventies enthalten. Alles klingt beschwingter, fröhlicher, mit einem sehr eingängigen Refrain, der fast schon ansteckend ist. Auch das langsamere, mehr groovig-bluesige ‚Sweet Money‘ hat diesen in die Sixties gehenden Sound und auch hier ist der Chorus ein Ohrwurm-Knaller, genauso wie beim folgenden ‚Dance With Another‘, der schon fast zum bombastisch daherkommt. Mit dem Bass-lastigen ‚Turn Off The Light‘ und ‚Any Other Way’ wird’s dann sehr lässig-locker, aber die Midtempo-Nummer ‚Hold Me Now‘ ist dann doch ein ticken zu kitschig. Im abschließendem ‚March‘ ist dann endlich mal wieder eine mehr im Vordergrund sehende Gitarre enthalten. Dachte man anfänglich es hier mit einem neuen Vintage-Rocker-Werk zu tun zu haben, was man aufgrund des Vorgängers vielleicht auch erwartet hatte, so wird man zwar nicht enttäuscht, doch aber schon sehr überrascht. BITE THE BULLET haben mit ‚Can Be Anything‘ ein sehr zwiespältiges Werk eingespielt, wo die dominierenden Gitarren und damit der Rock, doch sehr auf der Strecke bleibt, man aber dafür feinste Ohrwürmer aus den 70ern und 60er aufgetischt bekommt. Somit muss jeder für sich entscheiden, ob der neue Longplayer der Dänen für ihn interessant genug ist.

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