Rock-Circuz

Review: Ian Blurton’s Future Now – Second Skin

Nach dem großartigen Debüt “Signals Through The Flames” durfte man gespannt sein, was uns Multiinstrumentalist IAN BLURTON so auftischen würde, denn in der Regel sind Debüt-Alben immer das Maß aller Dinge und alles was danach kommt, schwächelt dann gerne mal. Aber gleich die ersten Klänge auf dem Zweitwerk “Second Skin” lassen einem Durchatmen, denn es geht dort weiter wo der Vorgänger aufgehört hatte. Der Opener ‚Like A Ghost‘ (erinnert an das aktuelle Album von Audrey Horne) läßt einem das Herz aufgehen, es sei denn man ist keine Fan dieser herrlichen Twin-Leads wie man sie von Thin Lizzy (Long live Phil “The God” Lynott) und Wishbone Ash herr bestens kennt, Aber auch die obercoolen Blue Öyster Cult haben einen großen Eindruck bei Ian hinterlassen. Somit folgen Knaller wie das lockere ‚When The Storm Comes Home‘ (was für ein toller Ohrwurm-Chorus), das flott-lässige ‚Denim On Denim‘ (so unfassbar gut) oder ein entspanntes ‚Too High The Sky‘. Überragende Gitarrenarbeit, sensationelle Melodien und die dazu passenden Mega-Refrains sind das Markenzeichen von IAN BLURTON´S FUTURE NOW. Wer es dazu noch schafft, sein schon sehr gutes Debüt noch zu toppen, dem gebührt mein allergrößer Respekt, denn ich finde, daß passiert heutzutage nicht mehr allzu oft – danke IAN.

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Review: Smoke – The Mighty Delta Of Time

Liest man die Presseinfo zu diesem Album und schaut auf die Genre-Zuordnung, ist eigentlich klar, was einem erwartet. Auch das Erscheinungsbild des Trios passt dazu und somit kann die Reise in die Sümpfe New Orleans beginnen. Aber ganz im Gengenteil dazu, ist das Trio überhaupt nicht auf Krawall gebürstet, sondern verwöhnt uns auf “The Mighty Delta Of Time” 44 Minuten lang mit herrlich-entspanntem Psychedelic-Rock. Für ihr Debüt haben die Niederländer sechs Tracks plus ein Intro eingespielt. Bis auf für das wunderbare ‚Lineage‘ (leicht swampig mit toller Slide-Gitarre), bräuchte man für den Rest des Werkes einen Kopfhörer (Lavalampe und Räucherstäbchen inklusive), denn hier ist richtiges Zuhören angesagt. Relaxt also bei dem zarten ‚Bereft‘ (was für ein Solo zum Ende hin) oder dem abschließenden 10 Minuten-Killer ‚Umoya‘ (bluesige Übernummer). Davor begeistern SMOKE uns mit dem überragenden ‚Time‘. Auch hier herrscht wieder Entspannung pur und eine unheimlich tolle Stimmung liegt im Raum bzw fließt aus den Kopfhörer-Muscheln. Also, SMOKE ballern uns keinen Southern-Sludge um die Ohren, sondern beeindrucken mit Psych-Rock der allerfeinsten Sorte.

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Review: CAVE IN – Heavy Pendulum

Es gab in den letzten Jahren nur wenige Alben, auf die ich mich gefreut habe, auf die ich mich wirklich richtig gefreut habe. Nach dem Tod ihres Bassisten Caleb Scofield im Jahr 2018 veröffentlichten CAVE IN 2019 nur eine Demo-Compilation. Jetzt, im Jahr 2022, ist die Band mit einem neuen Album und Bassist Nate Newton (Converge) zurück. Was die Band hier auf „Heavy Pendulum“ gezaubert hat, ist einfach göttlich. Der neue Longplayer mit seinen 14 Tracks dauert 70 Minuten und bietet eine Sammlung verschiedenster Genres. Ob Heavy Progressive, Grunge, Modern Rock, Sludge oder gar Psych, die Band zerstört einfach alles und ist trotz aller Komplexität immer noch sehr zugänglich. Die Refrains erinnern mit viel Gefühl und Zerbrechlichkeit an die 90er und auch die Musik katapultiert einen 20 Jahre zurück. Jeder Song ist sehr eigen und für sich schon ein absolutes Highlight. Von daher ist es sehr schwierig, irgendwelche Nummern herauszuheben, aber hör dir das treibende „Careless Offering“ (was für tolle Gitarren) oder das psychedelische „Nightmare Eyes“ (wunderschöne Vocals und liebevoller Refrain) an – einach nur zum Niederknien. Dies sind nur zwei Tipps aus den bestehenden 14 Tracks, von denen eigentlich jeder ein potenzieller Check-Out-Tipp ist. Dieses Album wird dieses Jahr wohl kaum noch getoppt werden und jeder Musikfreak, der die oben bereits erwähnten Genre zu schätzen weiß, kommt an „Heavy Pendulum“ nicht vorbei – was für ein Monster!!

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Review: BLACK-OUT ARISES – Oneself

Wer sucht schon seit längerer Zeit nach einem richtig guten Rock-Album? Wer vermisst der coolen 90er-Sound, wo das Genre Grunge seine ganz eigene Rolle spielte? Mit den Franzosen BLACK-OUT ARISES könnten viele ihre Suche beenden, denn deren Debüt “Oneself” ist eine richtige Überraschung, natürlich keine Sensation, aber ein Knaller, welcher sagenhafte 18 Tracks beeinhaltet, wenn man da mal nicht von Value For Money sprechen kann. Die Nummern sind allesamt rockig wie auch melodisch, mit coolen Refrains die überwiegend im Ohr bleiben, aber trotzdem nicht Radio-Lala sind. Der Opener ‚Rights And Acts‘ erinnert an Muse, während das tolle ‚All Is Gone‘ (was für ein grandioser Chorus) etwas nach Candlebox klingt. Weiter geht es mit dem tief-groovenden ‚Presence‘ (herrliche Gitarre, könnte von den Dänen Dizzy Mizz Lizzy sein), gefolgt von dem etwas flotteren ‚Ground‘ und dem locker, leichten ‚Desire To Shine‘ (die nächste Freude für den Gehörgang). Auch wenn der Bandname etwas komisch ist, kommen wir wieder auf den Anfang dieser Rezension zurück: ein Rock-Werk, nach welchem viele sicherlich seit langem suchen, was viel Freude macht und dazu noch unfassbare 18 Songs zu bieten hat – well done Jungs.

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Review: DECASIA – An Endless Feast For Hyenas

Wer Heavy Psych Sounds liest, weiß immer sofort was er auf den Tisch bekommt: Stoner/Doom/Psych-Rock und dies in bester Qualität. Mit DECASIA hat man nun ein Psychedelic-Trio auf Frankreich an der Angel, welches gleichzeitig auch sehr viel mit Krautrock anzufangen weiss. Wie schon auf den Mini-Veröffentlichungen der Band, so sind auch auf “An Endless Feast For Hyenas” die einzelnen Tracks gerne mal über sechs Minuten lang. Somit kommt man bei 10 Tracks auf einer Spielzeit von 45 Minuten, welche es wirklich in sich haben, wenn man auf viel und teilweise auch etwas schrägere Gitarrentöne steht. Vielleicht klingen die einzelnen Songs für sich doch etwas zu gleich und wie man so schön sagt, ist weniger manchmal dann auch mehr, was nicht heissen soll, daß die Franzosen hier schlechte Arbeit abgeliefert haben, aber teilweise ist das Ganze dann doch schon etwas anstrengend. Freunde der psychedelischen Klänge sollten diesem Longplayer aber auf alle Fälle eine Chance geben.

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Review: RUBY THE HATCHET – Live At Earthquaker

Die Amis von RUBY THE HATCHET haben das Label gewechselt und veröffentlichen ihre live eingespielte neue EP nun auf Magnetic Eye Records. Dieser Output ist mit einer Laufzeit von knapp 15 Minuten schon sehr kurz bemessen und beinhaltet zwei neue Nummern und eine Cover-Version. Die beiden neuen Tracks ‚1000Years‘ und ‚Primitive Man‘ sind sehr cool-relaxte Songs, die völlig unaufgeregt dageboten werden und ein Fressen für alle Orgel-Freaks sind. Mit ‚Easy Livin“ von den famosen Uriah Heep huldigt man dann noch eine ihrer absoluten Lieblings-Bands. Über die Sinnhaftigkeit dieser Veröffentlichung kann man sicherlich streiten, nicht aber über Musik, denn die ist toll und macht Hunger auf den angekündigten Longplayer.

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Try Out: SUNCZAR

Awesome Swamp sound from Frankfurt – if you like Down, Crowbar or the newer stuff from Corrosion Of Conformity you must check out this awesome band from Germany. 

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Try Out: MARGARITA WITCH CULT

Very cool heavy stuff comes from the UK. MARGARITA WITCH CULT sounds awesome. Check out their 2 Track Demo – this band could be the next big thing. 

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Try Out: ENDTIME

Cool doom stuff from sweden. Check out ENDTIME on Heavy Psych Sounds. Debut out March 4, 2022.

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Try Out: NORNA

 

Swiss/Swedish doom sludge. First EP „Star Is Way Way Is Eye“ is out now. 

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