Rock-Circuz

Try Out / Special: DOOM

Here i have picked out a short selection (i know that there are many more) of bands who are very interesting and i think they deserve more attention. First we start with the genre „Doom“ PART I – please check out these great albums and hopefully you will support their stuff.

PESTA – FAITH BATHED IN BLOOD 

Awesome doom from Brazil – their 2nd album – Black Sabbath with Ozzy

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NIXA – OPUS TIERRA

Wonderful atmospheric doom from Florida – lovely chorus – more intensive with headphones on

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FULANNO – VELAS NEGRAS

Great stoner/doom from Argentina – cool psychedelic vocals – slow and dark

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MIRROR OF DECEPTION – THE ESTUARY

After a long break the band from Germany is back with another fantastic Album – traditional doom with catchy chorus – good to have them back

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WIZZERD – WIZZERD

Killer stoner/doom from the states – check out „Warrior“ only and you will buy the album – trust me

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1782 – DOOM

Heavy traditional doom from Italy – fuzzy guitar and psychedelic vocals – dark and atmospheric

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RED EYE – TALES FROM THE DAYS OF YORE

Dark and heavy slow doom from spain – some fuzzy guitars and psychedelic vocals – check out „Azathoth“ with the lovely middle part

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ABSENT – TOWARDS THE VOID 

Heavy Psychedelic -Doom from brazil – four long tracks – atmospheric stuff – bombastic

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HADRON -HADRON 

Cool epic doom from denmark – 70s influenced – check out „Salvation“ 

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MOURNFUL CRIES – BAD TASTE

This band from california plays their own style of doom – heavy bass with scratchy guitar – more than interesting to check out 

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GRIEF COLLECTOR – FROM DISSENSION TO AVOWAL

Great traditional doom – heavy and groovy – yes, with the fantastic Robert Lowe on vocals 

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Review: Desertfest Berlin 03.-05.05.2019

Wie schnell doch so ein Jahr vergeht. Natürlich auch schön, denn somit darft man sich wieder drei Tage auf das Desertfest freuen, welches in die achte Runde geht und zum dies zweiten Mal in der Arena, Alt-Treptow, am schönen Spreeufer, stattfindet. Nach dem Umzug im letzen Jahr, gab es ja einige Verbesserungsvorschläge bzw Kritiken, was auch ganz besonders den Sound der großen Bühne betraf. Somit darf man gespannt sein, in welcher Form sich Änderungen und Veränderungen bemerkbar machen werden.

Zuerst fällt einem direkt mal die „Verschönerung“ der Location auf, denn es gibt keine nackten Wände mehr und jeder Zentimeter der Arena, außerhalb der Bühne, wird sinnvoll genutzt und sei es nur mit einem KICKER (Tischfußball). Es gibt nur eine Bühne in der Arena, die wiederum befindet sich in einem abgetrenntem Raum, also quasi eine Bühne in der Bühne. Die zweite Bühne ist diesmal dann das Boat die „Hoppetosse“

TAG 1

Nachdem ich im letzten Jahr, aufgrund des Berliner Verkehrs, nicht pünktlich vor Ort war, habe ich es diesmal zeitig geschafft, was auch wichtig ist, denn die großartigen Norweger THE DEVIL AND THE ALMIGHTY BLUES haben die Aufgabe, das Festival zu eröffnen. Pünktlich zu dieser Veranstaltung, hat die Band ihr drittes Album veröffentlicht und der Auftritt ist fast schon eine Offenbarung. Der Sound ist fantastisch oder sogar perfekt, für den behäbigen, heavy Stoner-Blues. Die Band groovt ungemein und Nummern wie das fast 13-minütige ‚Salt The Earth‘ oder auch ‚Lay Down‘ vom neuen Album „Tre“, sind der Wahnsinn. Nur an Sänger Arnt Olaf Andersen, mit seiner, ich will mal sagen, sehr eigenwilligen Stimme, muß man sich erst mal wieder gewöhnen. Famoser Auftritt und grandioser Beginn des Festivals.

Als nächstes stehen EARTHLESS aus San Diego auf dem Plan. Die eigentlich rein instrumentale Truppe, hat hat mit ihrem letzten Werk gezeigt, daß es auch mit Gesang geht und startet mit der fast 15-minütigen Psychedelic-Bombe ‚Uluru Rock‘ – ein absolutes Highlight für alle Gitarren-Freaks. Es folgen dann überwiegend Songs vom neuen Longplayer, wobei mir das rockige ‚Electric Flame‘ am besten gefällt. Guter Auftritt, mit denen das Trio wohl einige Anhänger mehr gewinnen kann.

Ob man nun Fan ist oder nicht, aber das WITCH auf dem Desertfest auftreten, ist schon eine kleine Sensation, spielen die Herren um J Mascis (Dinosaur Jr.) hier an den Drums, ja sehr selten Konzerte. Somit bekommt man also eine kleine Rarität mit, die aber nicht sonderlich aufregend ist. Ihr Heavy Stoner-Doom kommt ganz gut an, reisst mich aber nicht wirklich vom Hocker. Okay, Nummern wie ‚Seer‘ und ‚Black Saint‘ sind sicherlich gut, verbessern den Gesamtdurchschnitt aber auch nicht. Solide, aber nicht wirklich aufregende Vorstellung.

Mit ALL THEM WITCHES steht nun eine Band auf dem Programm, auf welche ich mich ganz besonders freue. War ihr letztes Album „ATW“ der absolute Hammer, bin ich gespannt, was die Jungs aus Nashville so auf der Bühne aus dem Hut zaubern. Das Trio kann zwar den Auftritt von The Devil And The Almighty Blues nicht toppen, sorgt aber trotzdem für einen grandiosen Abend. Ihre Mischung aus Rock, Blues, Psychedelic, 70´s, Folk und Stoner ist einfach unantastbar und gerade Über-Nummern wie das bluesig-entspannte ‚Harvest Feast‘, das ober-lässige ‚Diamond‘ oder das überragende, weil so coole ‚Workhorse‘, zaubern einem ein breites Lächeln auf´s Gesicht und sorgen für wohlige Gefühle – toller Auftritt.

Bühne ‚Hoppetosse‘

Doom-Urgestein WINO gibt sich in akustischer Form die Ehre – gut, aber nicht aufregend, bei relativ kühlem Wetter.

TAG 2

Der zweite Tag beginnt für mich mit der schwedischen Twin-Guitar-Fraktion HÄLLAS. Für mich hier eigentlich etwas Fehl am Platze, freue ich mich auf die Band, die mit ihrem 70er Folk/Hardrock/Heavy-Style richtig Spaß macht. Vor allem die Thin Lizzy Gedächnis-Twin-Gitarren sind der absolute Oberhammer und machen Songs wie ‚Star Rider‘, ‚Shadow Of The Templar‘ oder auch ‚The Golden City Of Semyra‘ zum absoluten Ereignis. Leider ist Sänger und Bassist Tommy Alexandersson weiterhin nicht wirklich eine gesangliche Offenbarung, was den guten Gesamteindruck dieses Set´s etwas trübt.

Kaum war das Merch inklusive Skateboard-Deck angeliefert, war es auch schon ausverkauft. THE SHRINE aus Venice stehen natürlich bei den Skatern hoch im Kurs und präsentieren uns einen absoluten Dicke-Hose-Gig. Das Trio mit inzwischen Corey Parks (Nashville Pussy) am Bass, macht mächtig Dampf und hat richtig Bock auf rocken. Ihre Mischung aus Heavy/Skater/Metal-Rock reisst das Publikum absolut mit und sorgt fast schon für Party-Stimmung. Cooler, weil sehr überraschender Auftritt.

Wieder kommen wir nach Schweden, denn GREENLEAF stehen auf dem Plan. Vor der Bühne ist es sehr gut gefüllt und die Herren um Sänger Arvid Hällagard hauen auch gleich voll rein. Wie immer hat die Band unheimlichen Bock und dementsprechend gehen die Skandinavier die Sache dann auch an. Besonders gefallen ‚Ocean Deep‘, ‚With Eyes Wide Open‘, ‚Howl‘, ‚A Million Fireflies‘, ‚Pilgrims‘ und ‚Let It Out‘. GREENLEAF, eine Band auf die man sich live immer verlassen kann.

Der absolute Hauptgrund für mich, um auch dieses Jahr wieder zum Desertfest zu fahren, sind die Japaner KIKAGAKU MOYO. Mit Spannung erwartet, ist es dann soweit. Völlig unkonventionell, eigentlich noch die Instrumente stimmend, nimmt die Psychedelic-Reise ihren Lauf – wie genial kann eine Band bitte sein? Was für eine Leichtigkeit kann eine Band an den Tag legen? So dankbar und schüchtern habe ich noch keine Band erlebt. Es ist Ihnen fast unangenehm so abgefeiert zu werden, dies aber völlig zurecht, denn die fünf Herren verzaubern einen. Nehmen die Zuschauer mit auf ihre Tour in andere Spähren.  Die Instrumente immer nur leicht angeschlagen, der zarte Gesang und die wundervollen Chorusse machen diesen Auftritt zu einem Erlebnis der ganz besonderen Art – eine Darbietung die in seiner Gesamtheit einfach nicht mehr zu toppen sein wird. An Songs picke ich einfach mal ‚Kodama‘ heraus – Phänomenal !!

Bühne ‚Hoppetosse‘

Bei wieder etwas kühlerem Wetter, dürfen die aus Los Angeles stammenden ZIG ZAGS ordentlich Gas geben und liefern ein fettes Paket Garage/ Rock N Roll ab. Wesentlich fuzziger, mit viel Doom im Gepäck, gehen dann R.I.P. aus Portland zu Werke. Zuletzt muss man dann noch den ‚Gesang‘ von NICK OLIVERI ertragen, der einen akustisch nicht gerade verwöhnt.

TAG 3

Der Abschlußtag startet mit denen in London ansässigen SWEDISH DEATH CANDY. Die Multi-Kulti-Truppe (Bari, London Seoul) präsentiert uns eine Mischung aus Stoner, Heavy-Rock, Psychedelic und diverse Fuzzy-Tunes. Diese Kombination klingt verdammt gut und überrascht nicht nur mich. Vor allem Bassist Jiwoon Whang geht mal richtig ab und macht unheimlichen Spaß. Tracks wie ‚Love You Already‘, die Abgeh-Nummer ‚Living Your Life Away‘ oder das abschließende, sehr jammige ‚So Long‘ (psychedelisches Gitarren-Gewitter) blasen einen förmlich um und somit wird das Quartett von mir, zur Überraschung des Festivals ernannt – bombastic show!

Eigentlich waren BLACK TUSK aus den Staaten, aufgrund des Schrei-Gesanges, nie so wirklich mein Ding. Musikalisch eine gute Mischung aus Metal/Trash/Punk, rocken die Jungs auch gleich richtig fett los, aber sobald die Vocals erklingen, hat es sich für mich erledigt. Nach 20 Minuten habe ich dann genug und gönne mir etwas frische Luft.

Es wird Zeit für etwas Doom und Eric Wagner mit seiner Band THE SKULL stehen auch schon in den Startlöchern. Neben Hällas, passen auch THE SKULL mit ihrem Doom-Metal nicht so wirklich aufs Billing, aber ich steh auf die Band und vor allem auf den inzwischen 60jährigen Eric Wagner, ehemals Sänger der kultigen Doomer Trouble. Somit wird es dann auch sehr metallisch und zum Abschluss gibt es mit ‚The Tempter‘ auch noch eine grandiose Trouble-Nummer – doom on!!

Musikalisch schon interessant, aber gesanglich sehr gewöhnungsbedürftig, so empfinde ich WOVEN HAND, die Band von David Eugene Edwards (ehemals 16 Horsepower). Als Erscheinung sehr auffällig, scheint David zu Beginn des Set´s aber nicht zufrieden zu sein, steht im ständigen Kontakt mit dem Drummer und harmonisch sieht irgendwie anders aus. Nach den ersten beiden Songs, ‚Glistening Black‘ und ‚Hiss‘, die beide nicht wirklich schlecht waren, bin ich dann aber trotzdem raus, denn die Vocals gehen einfach gar nicht.

Bühne ‚Hoppetasse‘

Auch am Sonntag ist es nicht wirklich viel wärmer, aber man kann sich am Anblick der coolen BLACKWATER HOLYLIGHT ein wenig erwärmen. Die Mädels aus Portland verwöhnen einen mit coolen, sehr relaxten Heavy Psych-Sounds. Besonders das lässig-entspannte ‚Sunrise‘, lässt mich trotz windiger Kälte, etwas ins Träumen geraten. Rockiger geht es dann mit WORSHIPPER aus Boston ab. Kann mich ihr neues Werk, ‚Light In The Wire‘ bisher nicht so packen, machen die Songs von ihrem herrlichen Debüt ‚Shadow Hymns‘ umso mehr Spaß – cooler Twin-Guitar-Hardrock welcher an Thin Lizzy erinnert. Wer es dann wesentlich grooviger mag, wird mit THE GREAT MACHINE aus Tel Aviv absolut verwöhnt, denn ihre Mischung aus Stoner, Fuzz, Heavy und Psychedelic drückt ordentlich und man kommt nicht drumrum, den Kopf im Rhythmus zu bewegen.

Habe ich letztes Jahr noch über den Sound der großen Bühne gemeckert, so gab es für mich in diesem Jahr absolut nichts zu beanstanden, sodass ich mich riesig auf 2020 freue – see you next year !!!! 

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Special: Kosmik Artifactz / Bilocation

So, it´s time for a special about the great Label Bilocation / Kozmik Artifactz from germany because there are so many great releases so far this year. Please check out the link to the shop behind the cover artwork. 

HAZEMAZE from Sweden: if you like fuzzy, bluesy and doomy 70´s stuff you have to check out this great band from stockholm. Please listen to the fantasatic old drum sound and specially the wonderful atmospheric track ‚Black Mamba Part II‘ – killer stuff !!! Facebook 

 

THE AGE OF TRUTH from USA: heavy groovy stuff from philadelphia. Great bluesy stoner tracks with some doom influences. Cool voice, bombastic sound. Check out the easy ‚Caroline‘ or the spacy ‚Oceanbounds‘. Facebook 

 

DEATHBELL from Ireland/France: If you are into doom with great female voices please check out this great band. Heavy slow guitars with some fuzzy sounds and great droning riffs. I love this very very slow heavy stuff. Facebook

 

THE IVORY ELEPHANT: very very cool bluesy stuff from Melbourne. Psychedelic sounds with some spaced vocals and darky bluesy riffs. If you are into jam bands you have to check out this fantastic band. Check out the wonderful easy ‚Like A Dog“ this track alone is a reason to buy this album. Facebook 

 

GRUSOM from Denmark: If you love the album before you have pick up their new album too. This danish band is so underrated but so fantastic. They combined heavy with easy blues stuff some classic rock with a great hammond and cool 70´s sounds. And everything sounds so smoothy – wonderful. Listen to the awesome Opener ‚Don´t Be Afraid‘ and you didn´t need listen to the rest to buy the album. Facebook 

 

 

FRIENDSHIP from Norway: Oh my god – i love this awesome band. The band from Oslo plays heavy rock with classic sounds and 70´s influences. Awesome are the folk parts like in the lovely track ‚Moments‘ or the classic soul influences in ‚Harmony Turns To Sound‘. Blues Fans have to listen to the ending track ‚Truth In You Lies‘. What an killer album from a very underrated band. Facebook 

Special: The Doomsters Monolithic Pocket Alphabet

Please check out this wonderful piece of Doom!! At this years Desertfest in berlin Theo Prasidis from greece and Maarten Donders from the netherlands sold their awesome small pocket book which is a must for every doom-freak and collector! Written by Theo Prasidis, illustrated by Maarten Donders and published by Image Comics, THE DOOMSTER’S MONOLITHIC POCKET ALPHABET is a 64 page, full-color, pocket-sized, hardcover book that puts a cheeky spin on small illustrated books in the vein of Edward Gorey’s The Gashlycrumb Tinies and Tim Burton’s The Melancholy Death of Oyster Boy. To give you a small impression about the this fantastic stuff please check out this photos: 

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Image Comics 

 

Review: Desertfest Berlin 04.-06.05.2018 – Welcome To Spree Valley !!!

Am ersten Mai-Wochenende war es dann wieder soweit: das inzwischen sehr renommierte Desertfest in Berlin ging nicht nur in die siebte Runde, sondern ist auch in die Arena Berlin umgezogen. Die 6500qm große Multifunktionshalle im Stadtteil Alt-Treptow, liegt am herrlichen Spreeufer, was dem Außengelände mit diversen Verköstigung-Buden, vor allem bei den drei wunderbaren Sonnentagen des Festivals, sehr zu Gute kam. Man durfte gespannt sein, was die beiden Bühnen (eine große und eine kleinere für 29 Bands) für einen Sound ausspucken würden.

TAG 1

 

Trotzdem ich denn schon einen Tag vorher (4,5 Stunden Fahrzeit) angereist bin, habe ich, aufgrund des „total stressfreien“ Berufsverkehrs in Berlin, die erste Band VONAVIBE. verpasst. Somit startet der Einstieg in die drei Tage also mit den coolen Psycho-Blues-Duo PRETTY LIGHTNING, die bei richtig gutem Sound auch gleich für gute Stimmung sorgen. Sicherlich klingen nicht alle Nummern der Saarbrücker richtig abwechslungsreich, aber ihr leicht dreckiger Blues aus den Sümpfen kommt gut an und dementsprechend fällt dann auch der Applaus der anwesenden Menge aus.

Nach kurzem Gang auf das sonnengeflutete Außengelände, geht es auf der großen Bühne weiter mit den Psycho-Doomern CHURCH OF MISERY. Die Japaner haben 50 Minuten Zeit und ballern auch direkt los. Sänger Scott Carlson läuft etwas wirr über die Bühne und gibt sich ach so, als hätte er was nicht Erlaubtes zu sich genommen. Bassist und Gründer der Truppe, Tatsu Mikami, trägt seinen Bass lässiger und cooler denn je (kurz vor Bodenberührung). Ganz besonders Tracks wie ‚Make Them Die Slowly‘ und ‚Brother Bishop‘ doomen aber auch mal alles weg, auch wenn der Sound der Japaner bzw der Bühne nicht der allerbeste ist.

Nun ist wieder die kleinere Bühne an der Reihe und wird geentert von den dynamischen Holländern DEATH ALLEY. Hier liegt das Augenmerk ganz besonders auf ihr großartiges Debüt „Black Magic Boogieland“ mit dem famosen Cover-Artwork. Die Jungs rocken sich in bester Seventies-Manier durch den Abend und Sänger Douwe Turnens, mit seiner herrlichen Schnotterbremse, macht mächtig einen auf dicke Hose – schön fetziger Auftritt.

Jetzt ist Abendbrot-Zeit und somit gehen mir NEBULA durch die Lappen, die auf der großen Bühne auch mit dem Sound zu kämpfen haben. Leider nur kurz gesehen, aber wenn man alleine unterwegs ist, trifft es mal die eine oder andere Band.

So, mit MONOLORD steht die nächste Doom-Vollbedienung in den Startlöchern. Das schwedische Trio platziert sich auf der kleinen Bühne und das Kopfnicken kann losgehen. Mit einem tonnenschweren Sound walzen die Jungs alles nieder und Tracks wie ‚Where Death Meets The Sea‘, ‚Lord Of Suffering‘ oder das abschließende Monster ‚Express Rising‘ vom gleichnamigem Album werden zurecht abgefeiert – was für ein Killer-Sound!!

Da MONSTER MAGNET die letzte Band auf der großen Bühnen für diesen Tag sind, spreche ich hier mal vom Headliner. Die Aufregung bei vielen ist groß, aber meine hielt sich absolut in Grenzen, denn dafür habe ich die Herrschaften schon zu oft gesehen,vor allem zu einem Zeitpunkt, wo Sänger Dave Wyndorf noch megadünn war und man Angst haben musste, daß er jeden Moment durchbrechen würde. Auch wenn die Band immer eine sichere Bank ist und ihre letzten Werke auch gut waren, so will ich eigentlich nur Songs wie ‚Spine Of God‘ und ‚Space Lord’, ‚Negasonic Teenage Warhead‘ hören, die es zum Glück dann ach gibt. Leider wist, wie bisher den ganzen ersten Tag, der Sound auch hier wieder nicht wirklich super, vielleicht sogar der bisher Schlechteste des ersten Tages. Bleibt zu hoffen, dass wir am nächsten Tag mit einem besseren Klang von der großen Bühne verwöhnt werden.

WEEDEATER, die für den Abschluss des Tages sorgen, habe ich mir dann gespart, schließlich muss ich ja noch eine halbe Stunde fahren, um dann etwas übermüdet ins Bett zu fallen.

TAG 2

Diesmal bin ich rechtzeitig am Start, direkt als HIGH REEPER aus den Staaten die kleine Bühne betreten. Ihr Debüt ist eine coole Mischung aus Retro-Rock/Doom/Stoner mit ordentlich drive. Auch live können die Amis absolut überzeugen. Die Band hat richtig Bock zu spielen, sprüht vor Elan und ganz besonders Sänger Zach Thomas will es richtig wissen und dazu trägt Basser Shane Trimble  eindeutig die besten Koteletten des Festivals. Hört euch einfach nur mal den Song ‚Chrome Hammer‘ an – großartig !!

Nach kurzer Umpause, ist dann erneut die kleine Bühne dran und zwar bitten die Franzosen THE NECROMANCERS zum Tanz. Mit ihrem Debüt „Servants Of The Salem Girl“ haben die Jungs ein gutes Stück Rock N Roll abgeliefert, welcher diverse Genre in sich birgt. Die Band ist keiner Richtung 100% zugetan und das macht die Sache, ganz besonders live, auch so interessant. Highlight des Gigs ist eindeutig das fetzige ‚Black Marble House‘, aber auch ‚Grand Orbiter‘ macht richtig Laune.

Mit DEAD LORD kommen wir dann zum ersten Auftritt auf der großen Bühne für heute und irgendwie war doch was?! War der Sound den Tag vorher schon nicht mit Schönheit gesegnet, so klang es bei den Schweden schlimmer denn je. Alles kam viel zu laut aus den Boxen. Dazu kommt auch noch, daß die Band inzwischen mal richtig auf dicke Hose macht, obwohl ihr Drittwerk, nicht wirklich gut geworden. Zum Glück gibt es ja ältere Songs wie ‚Don´t Give A Damn‘, ‚When History Repeats Itself‘ oder ‚Ruins‘. Vom Gesamteindruck her eher nur durchschnittlich, sogar für mich als THIN LIZZY-Die Harder. 

 

Auf MAIDAVALE aus Stockholm habe ich mich schon die ganzen Tage gefreut und nun ist es soweit. Die Damen betreten Spätnachmittag die kleine Bühne und gleich der Opener ‚Oh Hysteria‘ vom zweiten Album „Madness Is Too Pure“ zieht einem in seinen Bann. Sängerin Matilda Roth präsentiert sich barfuß tanzend, wie im Rausch. Den musikalischen Stil der Schwedinnen zu beschrieben ist nicht ganz einfach, aber 60er/70er-Psychedelic-Rock mit diversen Blues-Einlagen und etwas Folk tritt es wohl ganz gut. Schade nur, daß es mit ‚Gallows‘ nur eine Nummer von ihrem großartigen Debüt zu hören gibt, aber auch so, sind MAIDAVALE eine der Gewinner dieses Festivals.

Nach diesem starken Auftritt, ist nun aber mal die große Bühne in Zugzwang und auf dem Programm stehen die genialen HORISONT. Leider ist auch hier der Sound nicht der Beste, aber beider Klasse an überragenden Nummern, fällt das nicht weiter ins Gewicht. Ich oute mich mal als absoluter Fan der Schweden, die dann mit ‚Odyssey‘ auch gleich mal klar machen, wer die Nase beim Vergleich mit DEAD LORD vorne hat. Leider dürfen die Herren nur 40 Minuten ran, aber, wie schon erwähnt, bei der Klasse an Tracks wie ‚Writing On The Wall‘, ‚Electrical‘, ‚The Hive‘ oder dem killenden Boogie-Knaller ‚Nightrider‘, ist es mir fast egal – grandios!

Mit KING BUFFALO aus den Staaten steht dann die nächste Psycho-Band auf der kleinen Bühne. Auch hier gibt es ein richtig gutes Debüt mit „ORION“ und der Titeltrack ist dann auch gleich der Opener des Auftritts, welcher zunächst einmal sehr Pink Floyd-Lästig beginnt. Ich muss gestehen, daß mich die Amis nicht so richtig überzeugen konnten, auch wenn ich ihren ersten Longplayer echt mag. Ein ordentlicher, aber nicht wirklich aufregender Gig.

Die obligatorische Tagespause traf am zweiten Tag dann ELDER, hätte ich aber gewusst, was mich auf der kleinen Bühne mit LUCIFER erwartet, hätte ich mal lieber zu diesem Zeitpunkt ein Break eingelegt. LUCIFER auf der kleinen Bühne haben einen guten Sound und ihr Retro-Occult-Rock beherbergt schon diverse gute Tracks, aber was es von Sängerin Johanna Adonis an diesen Abend zu hören gibt, geht mal überhaupt nicht. Ich hätte gerne etwas Positiveres von mir gegeben, aber trotz des wirklich guten Jobs der Band, haben die Vocals alles zunichte gemacht.

Endlich ist es soweit, GRAVEYARD stehen als nächstes auf dem Zettel für die große Bühne. Schon sehr oft gesehen, haben mich die Schweden noch nie enttäuscht, vielmehr immer begeistert. Die Band startet mit ‚Slow Motion Countdown‘ sehr relaxt in die 75 Minuten. Es folgen viele neue Tracks vom kommenden Album ‚Peace‘ und Knaller wie ‚Hisingen Blues‘, ‚Goliath‘, ‚Uncomfortably Numb‘ oder auch ‚Ain´t Fit To Live Here‘. Wie bei Horisont stehen die großartigen Songs über den Sound der Bühne, denn dieser ist wieder alles andere als perfekt. Dafür ist die Band mal wieder sehr locker und entspannt und es ist immer wieder erstaunlich was für eine Leichtigkeit und Lockerheit die Truppe jedes Mal an den Tag legt – herrlich!

Die Instrumental-Truppe YURI GAGARIN fällt dann meiner Müdigkeit zum Opfer.

TAG 3

Der dritte Tag an der Spree wird dann von der wohl am unbekanntesten Band des Festivals eröffnet. Mir waren LIONIZE  zwar ein Begriff und ich hatte da im letzten Jahr mal reingehört, aber hängen geblieben ist davon nichts. Somit durfte man einigermaßen überrascht sein, denn die Amis boten eine richtig gute Rock-Performance, mal poppig, mal rockig mit viel Elan und Engagement. Besonders der Glam-Overall des Sängers und Gitarrist Nate Bergman erinnerte an Brian Connolly (The Sweet) oder T.Rex. Er war es denn auch, der für ordentlich Stimmung sorgte und dabei kamen die Tracks des aktuellen Albums „Nuclear Soul“ am besten rüber!

Die Hoffnung, wenigstens am dritten Tag auf der großen Bühne mit einem zumindest guten Sound versorgt zu werden, sind zwar da, aber fest dran glauben tue ich daran nicht wirklich. Die erste Chance dafür haben an diesem Tage FREEDOM HAWK, die für mich absolut eine Club-Band sind und somit nicht wirklich auf diese große Bühne gehören. Das Resultat fällt dann auch so aus, daß die Amis auf der kleinen Bühne definitiv besser aufgehoben gewesen wären. Viele Songs kommen lange nicht so rüber wie gehofft und wie man es von der Truppe eigentlich kennt. Klar, Nummern wie das grandiose ‚Indian Summer’ rocken immer und es ist auch immer wieder lustig, die Augen zu schließen und zu denken, Ozzy Osbourne steht auf der Bühne, denn Sänger und Gitarrist T.R. Morton klingt nicht nur ein wenig wie der Meister!

Zum Glück, die bessere Bühne ist wieder an der Reihe und zwar stehen THE BLACK WIZARDS bereit. Wer, wie ich, auf Blues steht, weiß natürlich was ihn erwartet und so kommt es dann auch. Die Portugiesen kommen mit ihrem leicht fuzzigen, psychedelisch-angehauchten Blues-Rock richtig gut an und Gitarristin/Sängerin Joana Brito weiß definitiv mit der Klampfe umzugehen – cool!

 

Da meine nordischen Gefilde, im Gegensatz zu anderen Bundesländer, nicht gerade mit Konzerte von eher unbekannten Bands verwöhnt werden, selbst Hamburg hinkt da inzwischen hinterher, freue ich mich extremst auf CHURCH OF THE COSMIC SKULL. Die Engländer haben ihren ganz eigenen Stil gefunden, der mal poppig, mal rockig, in die 70er gehend, gerne mal bombastisch und vor allem sehr Chorus-lastig klingt. Obligatorisch natürlich die ganze Band in weiß gekleidet, kann die Messe beginnen. Leider befinden wie uns vor der großen Bühne, was auch in diesem Falle mal wieder ein kleines Ärgernis darstellt. Trotzdem sind die Songs ihres Albums „Is Satan Real“ auch live richtig gut, sicherlich für Beobachter, die diese Band zum ersten Mal hören, etwas gewöhnungsbedürftig, aber hört euch das eben erwähnte Album einfach mal komplett an und vor allem dazu auch gleich das aktuell erscheinende neue Werk „Science Fiction“ – Sounds very interesting for open minded music-lovers.

 

Hatte ich DOPELORD Ende April in Hamburg verpasst, war die Freude darüber, die Polen endlich mal live zu sehen, euphorisch. Diese Euphorie meinerseits, wird dann auch, nach kurzem Intro mit der Unterhaltung zweier Damen und den Worten „I Have To Go To The Sabbath“, direkt von den ersten Klängen der fetten Gitarren an, in große Freude verwandelt. Mit ihren brutalen Riffs und der dazu passenden, drückenden Soundwand gibt es ein Doom-Feuerwerk der Extraklasse. Der Sound ist perfekt und ganz besonders der Titeltrack ihrers letzten Albums „Children Of The Haze“ sorgt bei machen Anwesenden garantiert für Nackenschmerzen. Auch das flottere ‚Reptile Sun‘ vom gleichen Werk wird zurecht abgefeiert. Kurz darauf schnell zum Merch-Stand gespurtet, war ich dann aber leider zu spät, denn bis auf ein paar XL-Shirts war das Merchandise der Band komplett sold out!

Waren Monster Magnet am ersten Tag schon nicht gerade leise, so können sie aber nicht mit PLANET OF ZEUS mithalten. Leider ist der Auftritt der Griechen mit einem viel zu lautem Sound ausgestattet, was mich nach vier Nummern dazu bewegte, mich enttäuscht gen Außengelände zu begeben. Dort wird dann genau darüber auch heftigst diskutiert, denn dies habe nicht nur ich so empfunden. Schade, ich hätte die Stoner-Truppe schon gerne gesehen.

Eine Band, die ich auf Scheibe schon sehr mag, stand nun auf dem Zettel für die Bühne mit dem guten Sound. JEX THOTH aus den Staaten waren schon in Vorfelde als sehr beliebt aufgefallen und somit wurde auch schon vor deren Show reichlich Merch von der Band verkauft. Leider können Jessica Toth und ihre Mannen die Vorschusslorbeeren in meine Augen nicht halten. Sicherlich war klar, daß es sich um eine Art psychedelische Messe mit Kerzen etc. handeln wird, aber die Inszenierung ist mir ein wenig zu dramatisch und theatralisch und aufsummiert im Resultat dann auch einfach zu langweilig. Dies mögen einige Zuschauer sicherlich anders sehen, aber die Geschmäcker sind halt verschieden – da bleibe ich lieber bei meinem Vinyl von der Band.

Da ich der Lärm-Truppe EYEHATEGOD noch nie was abgewinnen konnte, nutzte ich die Zeit für´s essen und mich über unentdeckte Blues-Perlen auszutauschen:-)

Wer es jammig mag, der hat sich dann schon mal vor der kleinen Bühne platziert, denn RADIO MOSCOW dürfen 50 Minuten ran. Das aus den Staaten kommende Trio um Gitarrist/Sänger Parker Griggs legt dann auch gleich sehr feurig los. Parker verlangt seiner Gitarre alles ab und dies nicht auf eine stümperhafte Art und Weise, nein, der Junge hat es echt drauf und schüttelt die Riffs einfach mal so locker aus den Ärmel. Hört euch einfach nur mal das flott-treibende ‚New Beginning‘ oder ‚Death Of A Queen‘ an. Wer auf bluesigen-Rock im Siebziger-Gewand mit viel Gitarren-Gegnidel a la Hendrix steht, muss die Amis dringend antesten. Besser wäre es natürlich, ihr könnt die Jungs live irgendwo zu Gesicht bekommen, denn dies ist definitiv noch eine Spur intensiver als auf Platte.

Für mich ist nun das Desertfest 2018 beendet, denn der Headliner HIGH ON FIRE war noch nie meine Band. Anschließend habe ich mir sagen lassen, daß auch die letzte Band auf der großen Bühne, wieder viel zu laut und dazu noch etwas zu matschig rüber kam. 

See you next year…bei hoffentlich besseren Sound von der Hauptbühne!!!

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Special: Top 25 Albums in 2017 !!!

Here are my favourite albums in 2017. It wasn´t so easy to pick 25 out because there are so many great albums and EP´s in 2017. You know that i´m very open minded – so here is my list with some surprises !! EP-list will be up soon too !! (band link – click on cover artwork) 

PROCESSION – DOOM DECIMATION

DOOM 

 

HORISONT – ABOUT TIME 

ROCK / 70´s / HARDROCK 

 

DEMON EYE – PROPHECIES AND LIES 

HEAVY METAL / NWOBHM / 70´s 

 

PAGAN ALTAR – ROOM OF SHADOWS 

EPIC DOOM / FOLK 

 

NEKROMANT – SNAKES & LIARS 

ROCK / HARDROCK / 70´s / DOOM

 

POWER TRIP – NIGHTMARE LOGIC 

TRASH METAL / HARDCORE 

 

SORCERER – THE CROWNING OF THE FIRE KING 

EPIC DOOM 

 

HÄLLAS – EXCERPTS FROM A FUTURE PAST 

HARDROCK / 70´s 

 

KELLERMENSCH – GOLIATH 

 AVANTGARDE ROCK 

 

BEASTMAKER – INSIDE THE SKULL

PSYCH / DOOM 

 

RIVERDOGS – CALIFORNIA 

ROCK / HARDROCK

 

PALLBEARER – HEARTLESS

ATMOSPHERIC DOOM 

 

SIENA ROOT – A DREAM OF LASTING PEACE 

HARDROCK / 70´s / ROCK 

 

MASTODON – EMPEROR OF SAND 

ROCK / HEAVY

 

MOTORPSYCHO – THE  TOWER 

ROCK / 70´s 

 

THREE SEASONS – THINGS CHANGE

ROCK / 70´s / HARDROCK 

 

SANHEDRIN – A FUNERAL FOR THE WORLD 

HEAVY METAL / DOOM 

 

BLACK COUNTRY COMMUNION – BCCIV

ROCK / HARDROCK / BLUES / SOUL 

 

NIGHT DEMON – DARKNESS REMAINS

HEAVY METAL 

 

GRETA VAN FLEET – FROM THE FIRES

ROCK / BLUES / 70´s 

 

TROUBLED HORSE – REVOLUTION ON REPEAT 

ROCK / 70´s 

 

PURPLE HILL WITCH – CELESTIAL CEMETERY

DOOM 

 

HIS MASTERS VOICE – THE DEVILS BLUES 

PSYCH / BLUES / ROCK

 

BELOW – UPON A PALE HORSE 

EPIC DOOM 

 

NIGHT VIPER – EXTERMINATOR

HEAVY METAL / THRASH  

 

Special: Doom Metal Lexicanum

If you are into DOOM you have to check out this massive and epic collection with over 350 doom bands and over 400 fotos. This book is a DOOM encyclopedia by Aleksey Evdokimov. Detailed review will follow soon …..If you are interested check out this link: Facebook and Cult Never Dies !!!

Special: Top 30 Albums in 2016 !!!

So, here is my year in music. I´m a little bit late with my favourites but better late than never. You will find the link to the bands behind the cover-artwork !!!!!!

 

BRIGHT CURSE – BEFORE THE SHORE

Blues / Psychedelic / 70´s

BLACK MOUNTAIN PROPHET – TALES FRON THE SOUTH

Blues / Rock

ELEPHANT TREE – ELEPHANT TREE

Fuzz / Blues / Doom

SVVAMP – SVVAMP

Blues / 70´s / Rock

BEELZEFUZZ – THE RIGHTEOUS BLOOM

Psychedelic / Fzzz / Doom / 70´s / Heavy

SPELL – FOR NONE AND ALL

Retro / 70´s -80´s / Hardrock / Metal

TALMUD BEACH – CHIEF

Folk / Blues / Rock/ Country

HOLY GROVE – HOLY GROVE

Psychedelic / Blues / Doom

CHURCH OF THE COSMIC SKULL – IS SATAN REAL ?

70´s / 60´s / Rock / Blues / Folk

SVARTANATT – SVARTANATT

Hardrock / Blues / 70´s

OLD BLOOD – OLD BLOOD

Doom / Psychedelic / Heavy

IMPERIAL STATE ELECTRIC – ON THROUGH THE NIGHT

Hardrock / Blues / Classic Rock

KHEMMIS – HUNTED

Atmospheic Doom / Heavy

SUICIDE BY TIGERS – SUICIDE BY TIGERS

70´s / Hardrock / Blues

KING BUFFALO  ORION

70´s / Fuzz / Psychedelic 

ROBERT PHERSSONS HUBMUCKER – LONG WAY TO THE LIGHT

Hardrock / 70´s / Classic Rock

STONERIDER – HOLOGRAM

Blues / Jam-Rock / Blues

CHILD – BLUESIDE

Blues / Psychedelic

GOATESS – PURGATORY UNDER NEW MANAGEMENT

Doom / Heavy

VINUM SABBATUM – APPREHENSIONS

Classic Rock / Blues / 70´s

HAMMERS OF MISFORTUNE – DEAD REVOLUTION

Heavy / Classic Rock / 70´s

BUFFALO SUMMER – SECOND SUN

Classic Rock / Blues / 70´s

YOUNG HUNTER – YOUNG HUNTER

Blues / 70´s / Fuzz / Psychedelic

DIZZY MIZZ LIZZY – FORWARD IN REVERSE

Rock / Hardrock

FATES WARNING – THEORIES OF FLIGHT

Prog-Metal

MOUNTAIN DUST – NINE YEARS

Psychedelic / Blues / Rock

WORSHIPPER – SHADOW HYMNS

Heavy / Classic Rock

SLOW SEASON – WESTING

Blues / Classic Rock

BUFFALO FUZZ – BUFFALO FUZZ

Psychedelic / Fuzz / Rock

BUS – THE UNKNOWN SECRETARY

Classic Rock / Heavy / Hardrock

Special: Kozmik-Artifactz / Bilocation

So, es ist wieder soweit und es wird vor allem auch Zeit, denn es gibt wieder jede Menge großartiger Veröffentlichungen von Kozmik-Artifactz / Bilocation die es abzufeiern gilt (like before you will find the link to the shop behind the cover-artwork). 

hair-of-the-dog

HAIR OF THE DOG from Scotland: what a killer album and on vinyl out now!! If you like Classic rock in the vein of Led Zeppelin, Jimi Hendrix or Deep Purple you will love this awesome band. Check out great tracks like ‚Don´t Know My Name‘ (straight rocker) or the bluesy ‚Weary Bones‘. Facebook 

 

wight

WIGHT from germany: third album from the groovy psychedelic rock band with some jazz influences. please check out the so cool opener ‚Hellicopter Mama‘. Great stuff for people who like some instrumental guitar/psych stuff too. Facebook 

heavy-glow

HEAVY GLOW from USA (Texas): sensational bluesy 70´s stuff with fuzzy moments fantastic melodies great vocals and a psychedelic note. listen to the cool and easy ‚Fat Cat‘ – killer. All classic rock fans should check out this band too – one of the best albums in 2016. Facebook 

deep-winter

DEEP WINTER from Russia: Another highlight of the comes from the russian-duo DEEP WINTER. Heavy rockin bluesy stuff with some psychedelic notes and wonderful melodies. This duo sometimes reminds me me of the Black Keys. I love songs like ‚Little Baby‘ or the cool ‚I´m Here, Right Now‘ (so easy relaxt – wonderful). This duo from russia knows what we need – a MUST for every Rock/Classic Rock/Blues/Heavy-Freak. Facebook 

clan

CLAN from the UK: This great rock-trio is a mix of Rock/Blues with some fuzzy guitars and many many fat bass groves (greetings to Geezer Butler). This band could be very very big in their upcoming years i think. Check out the limited vinyl. Facebook 

buzzard

BUZZARD from USA: WOW! That´s are killer stoner riffs with a fat sound. Guitars a bit like sludge and if you like the old Monster Magnet you will love tis band from the states. The opner is a uptempo stoner killer with psychedelic vocals – cool. One of my faves is the doom/blues-tune ‚Kingdom‘ – heavy slow stuff and the following ‚Sea Witch‘ (blues/doom too) and the last one ‚I Live Forever‘ (psych/ddom/blues). Another MUST for this year. Facebook

Special: Top 30 Albums in 2015

So, it´s time for my favorite albums in 2015. There are so many great releases in 2015 and it wasn´t so easy to pick out 30 (sometimes it isn´t really good to be so open minded) but here we have my faves in 2015!! To check out the bands please find a link behind the cover artwork.

 

We Hunt Buffalo – Living Ghosts

We Hunt BuffaloSTONER / DOOM / BLUES

Witchwood – Litanies From The Woods

Witchwood70´s / FOLK / BLUES

Fuzz Dog – A Poisonous Dream

Fuzz Dog70´s / BLUES / CLASSIC ROCK

Burning Saviours – Unholy Tales From The North

Burning Saviours70´s / DOOM / METAL

Kingcrow – Eidos

KingcrowMELODIC-PROG

Magic Circle – Journey Blind

Magic CircleUNDERGROUND-DOOM

Dead Lord – Heads Held High

Dead LordCLASSIC HARDROCK/HEAVY METAL

Uncle Acid & The Deadbeats – The Night Creeper

uncleacid-thenightcreeperPSYCHEDELIC FUZZ ROCK

Sorcerer – In The Shadow Of The Inverted Cross

SorcererEPIC MELODIC DOOM

The Night Flight Orchestra – Skyline Whispers

The Night Flight OrchestraCLASSIC / 80´s HARDROCK

Sammal – Myrskyvaroitus

Sammal70´s / PROG / FOLK / PSYCHEDELIC

Death Alley – Black Magick Boogieland

Death Alley70´s / ROCK N ROLL / HARDROCK

Blackwülf – Oblivion Cycle

BlackwülfMELODIC STONER / DOOM

Old Man´s Will – Hard Times-Troubled Man

Old Mans WIll70´s / CLASSIC ROCK / BLUES

Symphoy X – Underworld

Symphony XMELODIC HEAVY-PROG

Disenchanter – Strange Creations

DisenchanterPSYCHEDELIC DOOM

Baron – Torpor

BaronPSYCHEDELIC / PROG / FOLK / EXPERIMENTAL

Second Sun – Hopp/Förtvivlan

Second Sun70´s / ClASSIC HARDROCK / BLUES

Witchskull – The Vast Electric Dark

Witchskull70´s / STONER / DOOM / HEAVY

Molior Superum – Electric Escapism

Molior Superum70´s / CLASSIC HARDROCK

Path Of Samsara – The Fiery Hand

Path Of SamsaraROCK / PSYCHEDELIC / ALTERNATIVE

Crypt Sermon – Out Of The Garden

Crypt SermonEPIC DOOM

1886 – Before The Fog Covers The Mount

188670´s / PSYCHEDELIC / BLUES

Hair Of The Dog – The Siren´s Song

Hair Of The Dog70´s / CLASSIC ROCK / BLUES

My Home On Trees – How I Reached Home

My Home On TreesPSYCHEDELIC / DOOM / ALTERNATIVE

Ghost – Meliora

GhostHEAVY METAL

Royal Thunder – Crooked Doors

Royal ThunderHEAVY / DOOM / PSYCH / ALTERNATIVE

The Answer – Raise A Little Hell

The-Answer-RAISE-A-LITTLE-HELL_BINARY_701678CLASSIC HARDROCK / BLUES

Oblivious – Out Of Wilderness

Oblivious70´s / CLASSIC HARDROCK

Stereo Nasty – Nasty By Bature

Stero NastyTRUE HEAVY METAL

Bands you have to check out too with their fantastic release in 2015 are:

Lucifer´s Fall, Project Armageddon, Red Mountains, Stars That Move, Out Of The Earth, Palace Of The King, Valkyrie, Age Of Man, Malady, Black Trip, Black Vulpine, Ecstatic Vision, Golden Void, Horisont, Hangman´s Chair, Jesus Sons, Agent Fresco, Sunder, Colossus, Dead Quiet, Sweat Lodge, Khemmis, Demon Eye, Carousel, Sacri Monti, Goatsnake, Datura4, Demon Head, Stonegriff, Vidunder, Grusom, Chiefs, Fogg, Nocturnalia, Pretty Lightning, The Black Space Riders, Imperial State Electric

 

 

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