Rock-Circuz

Shorties: Key Machine – Revival

Seit April dieses Jahres steht das este Album der Kanadier KEY MACHINE als Download und Kassette zur Verfügung. Wer auf entspannten Psychedelic Rock mit einer Portion Blues, Folk und Southern steht, kommt an „Revival“ absolut nicht vorbei. Für mich haben die Jungs eines der Highlights des bishrigen Jahres abgeliefett. Wundervolle Melodien, mal zart mal härter interpretiert, animieren einem zum Träumen und wenn man sich dazu noch so fantastische Tracks wie ‚Traveling Son‘, ‚Oh Mother'(unbelievable), ‚Burning The Candle At Both Ends‘ (killer stuff) oder das abschließende ‚Birds‘ (lovely) unter dem Kopfhörer anhört, kommt man aus dem Schwärmen nicht mehr heraus – ein perfektes Album, welches in den 70ern hätte veröffentlicht werden können. Jetzt fehtl nur noch eine Vinyl-Veröffentlichung !!!

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Shorties: Orange Goblin – The Wolf Bites Back

Ach herrlich!! ORANGE GOBLIN haben mit ihrem inzwischen neuntem Output zur alten Leichtigkeit und Stärke zurückgefunden. Auch wenn die Kritiken im Vorfelde etwas durchwachsen waren, so ist „The Wolf Bites Back“ für kich endlich mal wieder ein fettes Album geworden, welches all die Stärken der Briten eindrucksvoll in Szene setzt. Ob Stoner/Southern-Futter wie ‚Sons Of Salem‘ und ‚The Wolf Bites Back‘, Punkiges wie das kurze, aber knackige ‚Suicide Division‘, Stampfer wie ‚Burn The Sips‘ oder Monster grooviges wie ‚Swords Of Fire‘, alte ORANGE GOBLIN-Fans sollten mit „The Wolf Bites Back“ definitiv auf ihre Kosten kommen und alle anderen sollten ihr Geld lieber in dieses Album, statt in das aktuelle Monster Magnet-Werk investieren. 

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Review: Motorgun – Motorgun

Motorgun

Classic Rock/Hardrock aus Rio bekommt man auch nicht jeden Tag auf den Tisch und umso gespannter war ich, wie die Brasilianer MOTORGUN wohl klignen würden. Gleich der Opener  ‚Heading For Tomorrow‘, mit seinen fetten Riffs und den eingängigen Refrains gibt die richtige Antwort: bluesiger Hardrock der richtig viel Laune macht und einen mächtigen Sound mit sich bringt. Zehn Tracks in knapp 60 Minuten hat die Band eingespielt und es folgen so Knaller wie das stanpfende ‚Rebel Souls‘, das flotte und sehr griffig-treibende ‚Back To Ashes‘ , das düster-groovige ‚Hellhounds‘, ein fast schon doomiges ‚Beyond The Black‘ (sensationeller Ohrwurm der etwas an die neuen Candlemass erinnert) und das lässig bluesige ‚Call Me A Loser‘ (großartig entspannt). Zum Abschluss werden dann noch einmal die fett-treibenden Riffs ausgepackt, die ‚Gong Home‘ zum Hörvergnügen machen. Der gleichnamige Longplayer der Truppe aus Brasilien sollte jeden Hardrocker gefallen und vor allem das einfache, aber absolut coole Cover Artwork, spricht doch nun jeden halbwegs interessierten Rocker an oder etwa nicht? Nehmt MOTORGUN mit ins Auto, denn dort macht nochmal soviel Spass sich die 60 Minuten zu geben. Hach, es sind doch immer die überraschenden Veröffentlichungen die einem den Tag versüßen. Cooler Stoff…. 

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Review: Blues Funeral – The Search

BluesFuneral

Mit BLUES FUNERAL aus Houston flatterte eine Band herein, die entgegen ihrer eigenen Info 60´s and 70´s Rock zu spielen, wesentlich vielschichtiger ist. Auf ihrem Album „The Search“ herrscht sicherlich der Classic Rock vor, aber Prog, Heavy Metal, Doom und Blues zählen auch zu den Vorlieben der Truppe. Der Opener ‚Autumn Dream‘ wartet mit Twin-Gitarren like Thin Lizzy auf und hat einen recht proggigen Touch. Classic Rock-Gitarren mit leichtem Underground-Feeling Richtung Metal machen richtig Spass. Auch ‚Harbinger‘, Track zwei von insgesamt sechs, ist an Classic Heavy Metal angelehnt, mit seiner sehr an Yngwie Malmsteen erinnernden Gitarren-Note. Beim folgenden ‚Planet Void‘ herrscht wieder schöne Underground-Stimmung – alles kling lecker Oldschool-lastig mit Tendenz zum Prog. Mit dem fast 7minütigen ‚Paragon Of Virtue‘ drönt dann, unter wunderbarem Orgel-Einfluss, das Highlight des Albums aus den Boxen. Schön bluesig slow, leicht psychedelisch-doomig mit coolen Ohrwurm-Chorus ausgestattet ist „The Search“ nur dieses Songs wegen, den Kauf schon wert. Die coole Atmosphäre und Instrumentierung dieser Nummer ist großartig und für jeden 70´s-Freak ein absolutes MUSS! Auch der darauf folgende Titeltrack mit seinem leicht folkigen Start, hat wieder diese geniale Orgel an Board und die immer wiederkehrende prägnante Gitarren-Melodie, bleibt sofort im Ohr. Auch dieser 70´s-Track ist für alle Vintage-Fans ein gefundenes Fressen und zusammen mit dem Vorgänger-Track absolutes Pflichtprogramm – alleine schon die famosen Solis, gepaart mit einem blubbernden Bass und den dazu wunderbar passenden Hammond-Klängen, bedürfen keinerlei Worte mehr. Mit „The Search“ haben die Jungs aus Texas ein sehr gutes 70´s/Classic Rock-Debüt vorgelegt, welches dazu noch wunderbar undergroundig klingt und somit jeder Retro-Fan in sein Regal zu stellen hat – absolute Kaufempfehlung !!

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Shorties: No Man´s Valley – Time Travel

No Mans Valley

WOW, was für cooles Zeugs überrascht uns denn hier aus den Niederlanden. NO MAN´S VALLEY aus dem holländischem Horst lieben Psychedelic Rock und haben mit „Time Travel“ ihr neues Album am Start, welches bei dem wunderbaren  Label Nasoni erschienen ist und wie üblich, auch als limituertes Vinyl erhätlich ist. Bis auf das flotte ‚The Wolves Are Coming‘  und dem rockigen Titeltrack (beide Nummern mit cooler Orgel im leichten 60´s-Gewand), haben die acht Tracks in ihren 34 Minuten, sonst nur noch sehr entspanntes Material zu bieten. Vom Ohrwurm ‚Kill The Bees‘, über das sensationelle und wunderschöne ‚Sinking The Lifeboat (erinnert etwas an die genialen David Sylvian Solo-Sachen und ist alleine schon ein Kaufgrund für dieses Album), bis zum abschließenden ‚Goon‘ (Kopfhörer auf, Augen zu und einfach nur abheben – großartig), gerät man hier von einer Verzückung in die nächste. NO MAN´S Valley haben mit „Time Travel“ einen Anwärter auf der Album des Jahres veröffentlicht und die Latte sehr, sehr hoch gelegt – AWESOME STUFF !!! 

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Shorties: Mangrove – Days Of The Wicked

Mangrove

Ein weiteres Juwel auf Transubstans Records hört auf den Namen MANGROVE und hat nach sechs Jahren endlich das dritte Album im Kasten. Lange mußte man auf die nächste Portion Heavy-70´s-Blues warten, aber das Warten hat sich absolut gelohnt, denn schon gleich der überragende Opener ‚Gambler‘ mit seiner fetten Gitarre und dem leicht drückenden Sound ist der Hammer. Auch ‚Into The Light‘ ist ein Schwergewicht an heavy 70’s-Rock mit einer sowas von killenden Gitarre und scheppernden Drums. Entspannter wird es dann mit dem bluesigen, fast doomigen Titeltrack, gefolgt von dem sehr lauten ‚Mangronaut‘ (was für Gitarren-Orgien!). Nach heavy Psych-Nummer ‚Drift Away‘ bildet das akustische ‚In The Shade‘ den Abschluss auf „Days Of The Wicked“. Ein wunderbares Comeback der Band aus Stockholm, welches hoffentlich und verdientermaßen, mehr Aufmerksamkeit erregen wird, als die Alben der Jungs davor. 70’s-freaks have to check this great band out !!! 

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Shorties: Magnolia – Pä Djupt Vatten

Magnolia pa djupt

Die Schweden MAGNOLIA, auf dem wunderbaren Label Transubstans Records, veröffentlchen ein cooles 70er-Hardrock-Werk nach einander, aber irgendwie ist die Band über die Landesgrenzen Schwedens leider immer noch sehr unbekannt. Auch ihr neues Werk „Pä Djupt Vatten“ dürfte jeden Vintage-Hardrocker begeistern. Angefangen beim supercoolen Opener ‚Astronaut‘ (riffige Ohrwurm-Melodie), über das straight-flotte ‚Jag Ska Dra Iväg‘, dem Uptempo-Blueser ‚Molnen Skingras‘ bis zum knallenden Riff-Gewitter ‚Lilla Vännen‘ machen MAGNOLIA wie immer unheimlichen Spass. Wer auf wunderbaren 70’s-Hardrock steht, muss sich unbedingt alle Alben dieser Truppe in heimische Regal stellen – please support this great band !!!! 

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Shorties: Stratus – Stratonomy

Stratus stratonomy

Genau, die Schweden STRATUS sind keine Unbekannten mehr. Hatte ich sie schon zurecht mit dieser EP abgefeiert, findet dies in ihrem aktuellen Album seine Fortsetzung. STRATUS aus dem coolen Örebro, feiern mit „Stratonomy“ auch weiterhin die Siebziger ab. Großartige Nummern wie das entspannte und schön Orgel-lastige ‚Wicked Woman‘, dass leicht an Hendrix erinnernde ‚Losing Hold Of The Sometimes Feared‘, das doomige und fuzzige ‚Neveragain‘, ein sehr flottes ‚Trouble Or Deux‘ oder das abschließende, 11-minütige ‚Of Pines And Heather‘ (was für sensationelle Gitarren), lassen nur eine Frage zu: Warum hat diese coole Truppe eigentlich keinen Deal? Für mich absolut unverständlich. Gerade deshalb muss STRATUS ordentlich gepusht werden, denn so wunderbarer Stoff hat viel mehr Aufmerksamkeit verdient, als manch überflüssige Veröffentlichung aus den leztzen Monaten. 

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Shorties: The Silent Low – Under EP

Silent Low

Ein neues Lebenszeichen der coolen Truppe aus Dänemark. Konnten die Jungs von THE SILENT LOW mit ihrer 2014 erschienenen 3-Track EP schon richtig fett punkten, so legt die Truppe mit ihrer neuen EP „Under“ noch mal eine Schippe drauf. Bombastischer Sound und knallende Stoner/Rock-Nummern wie der groovig-drückende Opener ‚Snake Tongue‘ (Killer-Riffs), das flott nach vorne gehende ‚Bite The Bullets‘, das einem umblasende ‚Among The Damaged‘ (dreht die Anlage auf, hier wird gerockt das die Bude wackelt) und das abermals sehr groovige ‚Invisible Hands’ mit einem amtlichen Ohrwurm-Chorus. Nach zwei EP´s mit insgesamt 7 Songs, ist aber demnächst mal ein Longplayer fällig Jungs, denn bei solch geilem Stoff, muss mal ein Langeisen her. Wem Volbeat schon lange zu öde und eintönig geworden sind, sollte, um im Land Dänemark zu bleiben, doch bitte mal THE SILENT LOW anchecken, denn hier wird der Rock noch gearbeitet und einen so sensationellen Sound habe ich lange nicht mehr gehört. AWESOME !! Wo bleibt das Vinyl ??!!

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Shorties: BUS – The Unknown Secretary

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Boah, oberamtliche Twin-Gitarren und sensationelle Melodie, so startet der Opener ‚Fallen‘ vom gerade erscheinenden Album „The Unknown Secretary“ der Griechen BUS. Die aus Athen stammende Truppe rockt sich durch 45 Minuten und hat einen ganzen Korb an wundervollen Melodien und Riffs an Board. Der schon erwähnte Opener ist mal der Oberhammer, aber auch Knaller wie das treibende ‚New Black Volume‘, das scheppernde ‚Forever Grey‘ (was für ein oberamtlicher Ohrwurm-Refrain), das leicht doomige ‚Fear Your Demon‘, die traditionelle Heavy Metal-Nummer ‚Rockerbus‘ oder das abschließende ‚Jimi‘ (Twin-Gitarren-Liebhaber vor) machen unheimlichen Spass und diesen Loggplayer jetzt schon zum absoluten Geheimtip des noch jungen Jahres. Wer auf die Götter Thin Lizzy steht, kommt an den Griechen BUS definitiv nicht vorbei – superklasse !!!! Jetzt muss nur noch die Nachricht über eine Vinyl-Pressung kommen 🙂 !!!

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