Review: Magic Jove – Sonic Understanding EP
Na, da fängt das Jahr 2015 ja schon mal großartig an. MAGIC JOVE, die uns letztes Jahr mit ihrer ersten EP „In The Fields“ schon sehr viel Freude bereitet haben, hauen mit „Sonic Understanding“ ihre nächste EP raus. Auch hier, in den 21 Minuten Laufzeit der vier Songs, geht es zurück zu den 70´s. Die Band aus Malmö ist sich ihrem Stil mit der famosen Mischung aus Blues, Soul und Rock treu geblieben, kommt aber, gegenüber ihrer ersten Veröffentlichung noch wesentlich cooler rüber. Dies könnte sicherlich daran liegen, dass drei der vier Nummern sehr ruhig gehalten sind und nur das funkige, mit lockerer Wah Wah-Gitarre ausgestattete ‚Don´t Drag Me Down‘, etwas auf die Tube drückt. Wie erwähnt, sind dagegen der wundervoll atmosphärische Opener ‚Black Clous In Western Skies‘, dass etwas an ‚Stairway To Heaven‘ erinnernde ‚Track You Down‘ und der abschließende Titeltrack viel entspannter und sollen bloß kein Stress aufkommen lassen. Zur Orientierung würde ich SLOW SEASON heranziehen wollen, die gerade ihr grandioses Debüt abgeliefert haben und THE BREW, die gerne mal genommen werden, wenn es um Empfehlungen bezüglich 70´s-Zeugs geht. Es würde mich stark wundern, wenn die sympathischen Schweden nicht bald bei einem für sie passenden Label unterkommen werden, denn vom Stil her sollte es ja gerade aktuell genügend Labels geben die auf so hungrige Bands wie MAGIC JOVE warten – wunderbar !!!!
Try Out: Best 20 EP/DEMO in 2014
Here we have my favorite EP´s and Demo´s in 2014 – link to the bands behind the cover artwork.
FUZZ / PSYCH / BLUES
70´s ROCK / FUZZ
DOOM / SLUDGE / POST
SWAMP / STONER
DOOM / PSYCH / 70´s / FUZZ
PSYCH / FUZZ / 70´s
ATMOSPHERIC / EPIC DOOM
TRUE HEAVY METAL
70´s HARDROCK / HORISONT
60´s / 70´s HARDROCK / FUZZ / BLUES
HARDROCK / 70´s / BLUES / DOOM
70´s / BLUES / HARDROCK
DOOM / OCCULT / BLACK SABBATH
TRUE METAL / NWOBHM
BLUES / 70´s HARDROCK
TRUE METAL / NWOBHM
HARDROCK / STONER
70´s HARDROCK
HEAVY DOOM / ATMOSPHERIC
60´s ROCK / THE DOORS
Try Out: Top 20 Albums in 2014
Hey Freaks. Here is my small selection of what i like in 2014. There are so many great stuff in 2014 but i have picked out these albums as my favorites – you will find the link to the bands behind the cover-artwork.
DEATH / DOOM
BLUES / 70´s ROCK
PROG / ROCK / PSYCH / POST / ALTERNATIVE / CROSSOVER
METAL / OCCULT / HARDROCK
ROCK / BLUES / 70´s ROCK
PROGRESSIVE / POST / TOOL
EPIC DOOM METAL
BLUES / 70´s ROCK / LED ZEPPELIN
PSYCHEDELIC ROCK / 70´s FUZZ
PROG / ALTERNATIVE ROCK / THE MARS VOLTA
70´s ROCK / FUZZ / SOUTHERN
70´s ROCK / FOLK / ATMOSPHERIC
METAL / PROG / STONER / MASTODON
BLUES / 70´s ROCK
STONER / DOOM / BLACK SABBATH
METAL / 70´s ROCK / STONER
AMBIENT / PROG / POST
METAL / OCCULLT / STONER
OLDSCHOOL DEATH METAL
AMBIENT / PROG / PINK FLOYD meets PORCUPINE TREE
News: Oblivious
Yeah!!!! New stuff is cumming ……check out the first new song of their upcoming album incl. cover-artwork !!!
Review: Cruthu – Demo 2014
Auch für das Jahr 2014 gibt es wieder einige Anwärter auf das „Demo des Jahres“. Dazu gehören ohne Zweifel auch CRUTHU mit Sängerin Teri Brown. Die Band aus den Staaten verneigt sich mit ihrem drei Tracks vor den BLACK SABBATH der 70er Jahre und kann dabei vollends überzeugen. Auf 20 Minuten bringen es die drei Nummern und ganz besonders das bluesige ‚Walk With Me‘ mit seiner Lavalampen-Stimmung ist der Knaller. Schön slow, etwas spacig und dreckig von Sound her und somit perfekt in die aktuelle Zeit passend. Der eröffnende Midtempo-Hammer ‚S.O.S.‘ erinnert ein wenig an ‚Children Of The Grave‘ von den Altmeistern oder könnte auch von den fantastischen ORCHID sein. Der mittlere Song ‚Separated From The Herd‘ der drei Tracks kommt vom Sound etwas matschig daher und klingt ein wenig desorientiert, welche dem Gesamteindruck der anderen beiden Stücke aber überhaupt nicht negativ beeinflusst. Mit CRUTHU gibt es einen neuen Rohdiamant am 70er Doom/Rock/Metal-Himmel, welchen es zu pflegen gilt. Wie immer gilt auch hier: This band need your support !!!
Try Out: Hydromedusa
Try Out: Holy Mount
Review: Sea – Sea
Bei all den ganzen aktuell guten Retro/Classic Rock Bands aus den Staaten und Schweden, will auch Dänemark nicht zurück stehen und schickt nun SEA aus Copenhagen ins Rennen.
Ihr gleichnamiges Album umfasst acht Songs mit einer Spielzeit von 37 Minuten und startet mit ‚Sorry To Be Sane‘, einem recht groovigen und Gitarrenorientierten Rocker. Es folgt mit ‚Cry‘ eine recht ähnliche Nummer, die aber sehr eingängig und fast schon hymnenhaft rüberkommt. Die Gitarren donnern ordentlich fett aus den Boxen und zum Ende hin wird dazu noch etwas Fahrt aufgenommen. Nach dem leicht psychedelischen ‚Eyes Of Sedona‘ im Siebziger-Gewand, folgt zunächst der rockige Ohrwurm ‚Another Song To Sing‘ und dann das supermelodische ‚House Of Air‘. Twin-Gitarren wie bei den Göttern von THIN LIZZY mit einem fast metallischen Sound, gepaart mit großartigen Refrains. Alles dies zeichnen diesen wunderbaren Track aus. Nach einer kurzen Verschnaufpause mit dem akustische Zwischenspiel ‚Aeon‘, bleibt das beste zum Schluss. Zuerst rockt das straighte ‚Ride On‘ im Angriffs-Galopp und mit Hammer-Refrain aus den Boxen, bevor dann das stampfende und mit sensationell ausgestatteten Gitarrenmelodie ‚Battle To The Seen‘ einem auffordert die Luftgitarre zu zücken – awesome!!
Freunde klassischer Hardrock/Metal-Klänge mit ganz viel 60er/70er Sounds im Classic Rock-Flair, sollten unsere Schlaghosen-Freunde aus Dänemark unbedingt an testen. DEEP PURPLE, THIN LIZZY oder auch BLUE ÖYSTER CULT sollten als Referenz genug Reiz haben, den Dänen mal einen Besuch abzustatten.
Review: Slow Season – Mountains
Es darf mit großer Freude verkündet werden, dass die Kalifornier von SLOW SEASON ihren ersten Longplayer veröffentlicht haben. Hatte ich die Jungs schon seit 2012 unter Beobachtung und mich gefragt, warum die Band immer noch keinen Deal einsacken konnte, so hat nun Easyrider Records den Jungs ein zu Hause gegeben und sorgt dafür, das Großes auf uns zu kommen wird.
Alle Musik-Freaks, die ein Faible für heavy und bluesigen Psychedelic-Rock haben, könnten in „Mountains“, so der Titel des Longplayers, ihr Album des Jahres gefunden haben. Zehn Tracks bringen es auf eine Spielzeit von etwas mehr als 45 Minuten und schon gleich bei den ersten Gitarren-Tönen des Openers ‚Sixty Eight‘, schießen einem sofort LED ZEPPELIN in den Kopf. Der coole, trockene Schlagzeug-Sound wie ihn auch noch die RIVAL SONS fantastisch hinbekommen, ist einfach traumhaft. Die Atmosphäre und die gesamte Stimmung des Songs, inkl. Vocals und Gitarren-Solos lässt einem tief in die Siebziger eintauchen – grandios! Es folgt die fantastische Heavy/Blues-Nummer ‚Synanon‘. Wunderschön-gefühlvolle Klänge, wechseln sich mit harten Psychedelic-Riffs ab – was für ein famoses Wechselspiel. Als weiteren Appetit-Happen schmeisse ich das oberlässige ‚Shake‘ in die Runde – grandios, coole Drums, spacige Gitarre und hypnotische Vocals laden zum Träumen ein. Mit ‚Ain´t Gonna Listen‘ hat man dann noch kurz die ROLLING STONES eingeladen, bevor das lieblich, akustische ‚Apparition‘ und danach abschließende, leicht vertrackte ‚The Defector‘ wieder die LED ZEPPELIN-Fahne schwenken.
Zur späten Jahreszeit wirbeln SLOW SEASON mit ihrem Album ‚Mountains‘ die Jahres-Charts noch einmal richtig durcheinander. Ganz besonders alle Liebhaber des LED ZEPPELIN-Sounds (dies sind bestimmt nicht allzu wenige) müssen sich die Band aus Kalifornien unbedingt auf den Zettel schreiben. Dazu sollten alle LP-Freaks schleunigst auf Easyrider Records vorbeischauen, denn dort gibt es das zugehörige, sehr limitierte Vinyl abzugreifen.
































































