News: Siena Root
Swedish Retro-Rocker SIENA ROOT have a new album out and it´s awesome – killer 70´s stuff with wonderful organ sounds. Here we have the first single from their new album „Pioneers“.
Swedish Retro-Rocker SIENA ROOT have a new album out and it´s awesome – killer 70´s stuff with wonderful organ sounds. Here we have the first single from their new album „Pioneers“.
Der immer noch vorherrschenden Retro-Phase (wird es nur eine Phase bleiben?) haben wir dann auch die DESERT SUNS zu verdanken. Die Truppe aus San Diego hat sechs Songs mit einer Gesamtspielzeit von knapp 32 Minuten eingespielt und ist einfach umschrieben, dem Psychedelic-Rock zuzuordnen. In die Feinheiten gehend, hat die Band viel mehr zu bieten, wie der schön bluesige 70er-Opener ‚Burning Temples‘ direkt zu Beginn mal klarstellt. Das folgende ‚Space Pussy mit seinen kratzigen Psycho-Riffs dürfte allen MONSTER MAGNET-Fans absolut gefallen, währenddessen das flotte ‚Passung Through‘ die Stoner-Anhänger beglücken sollte. Entspannt, in Lagerfeuer-Stimmung, geht es mit ‚Ten Feet Down‘ akustisch zur Sache, bevor ‚Memories Of Home‘ dann mit rockigem, leicht vertracktem Stoner im Seventies-Gewand um die Ecke kommt. Abschließend erfreuen uns die Jungs dann noch mit dem knapp 6-minütigen ‚Run Through My Rooots‘, einer fantastisch, bluesigen Psycho-Doom-Granate mit viel Gefühl und Herzblut. Die DESERT SUNS passen wunderbar in die Zeit und wer eine Faible für Blues, Stoner, Psychedelic und Doom, verpackt im 70er-Sound hat, ist hier genau richtig adressiert. Retro rules und passend dazu gibt es die 6 Songs auf Tape – order here !!!
Check out this great Ambient/Post-Rock-Band from New Zealand – headphones are welcome !!!!
Awesome 2nd album out by swedish band SOEN with Ex-Opeth member Martin Lopez. If you like TOOL you will love this album !!!
Wer auf Blues-lastigen Rock n Roll mit etwas Folk und Soul steht, sollte sein Augenmerk unbedingt auf das Quartett aus Boulder richten. Deren gleichnamiges Debüt mit den 13 Tracks ist wunderbar abwechslungsreich und macht unheimlich viel Spaß. Wie so oft findet man die richtigen Perlen nicht auf der Strasse, sondern muss etwas im Netz graben und gerade für solche, in unseren Breitengraden unentdeckten Bands, macht es riesigen Spaß etwas Promo zu machen. Die Jungs können rocken (‚Caught In The Headlights‘, ‚Rising Sun‘), mögen es slow-bluesig (’57‘, ‚Goodbye Song‘), präsentieren sich ruhig und gefühlvoll (‚Bless You Soul‘, ‚Things I Meant To Say‘, ‚Conorado´s Castle‘) und haben ein Faible für handwerklichen Country-Folk (‚Gimme‘). Insgesamt ist ihr knapp 60-minütiger Longplayer eine richtig gute Portion hart-geschmeidiger Rock mit ordentlich Drive, angenehmen Melodien aber nie zu Stadion-lastig. Fans von Blues/Southern-Rock, sollten genau so wie die Alternative-Rocker unbedingt ein Ohr riskieren.
Nun sind wir mittlerweile in den Oktober vorgedrungen und bisher hat das Jahr 2014 großartige Veröffentlichungen hervorgebracht. Für die dann bald kommenden Jahres-Charts empfehlen sich ganz besonders PIGEON LAKE mit ihrem Longplayer „Tales Of A Madman“. Die Norweger kategorisch einzuordnen ist gar nicht so einfach und dies ist auch gut so. Die Truppe hat sich in viele Genre verliebt und lebt diese herzhaft, aber nie übertrieben chaotisch aus. Die fast 40 Minuten des Albums starten mit einem zweiminütig, atmosphärischen Akustik-Intro. Was danach folgt, ist der absolute Hammer für alle ‚Open Minded‘-Freaks. Nach schicker Melodie, folgen mächtig groovende Riffs, spacige Vocals und eingängige Refrains. Dies sind die Markenzeichen von dem 5-minütigem ‚Epiphany‘, einer Nummer, die grob an diverse Postrock-Bands erinnert, aber auch in Verwandtschaft mit TOOL stehen könnte. Auch ‚Confrontation‘ haut in die gleiche Kerbe. Die fetten Riffs und die dazugehörige Soundwand erdrücken einen förmlich und die immer wieder fast schon süßlichen Durchschnauf-Momente und Refrains passen perfekt ins Gefüge – grandios. Zwar etwas kürzer, aber nicht weniger intensiv, drückt uns ‚Doubt‘ an die Wand. Eigentlich sehr entspannt beginnend, steigert sich der Track zu einer leicht orchestralen Bombe mit viel Wiedererkennungswert. Mit dem in die Magengrube hauenden ‚Vengeance‘ und dem mal etwas Tempo aufnehmenden ‚Discrepancy‘ geht es dem Ende entgegen. Fehlen nur noch ‚Absolution Pt.1‘ (Post Rock-Knaller mit fantastischer Melodie, in liebevoller, leicht orchestralen Atmosphäre – was für ein atemberaubendes Solo) und ‚Absolution Pt.2′, mit über sieben Minuten nicht nur längster, sondern auch perfektester Song auf „Tales Of A Madman‘ – mächtige Soundwand trifft auf bratende Riffs, die ein wenig an KORN erinnern. Auch hier geht die Melodie nie verloren und sorgt für den ganz eigenen Sound von PIGEON LAKE. Wer was mit MASTODON, TOOL, LONG DISTANCE CALLING und weiteren Genre-Koryphäen anzufangen weiss, wird an den Norwegern seine helle Freude haben.
Bei THE SABBATHIAN handelt es sich um die neue Band von Chad Davis (HOUR OF 13). Die drei Songs dieser EP schaffen es auf insgesamt 20 Minuten und wie es der Bandname schon halbwegs verrät, spielen die Herren, mit Anette Uvaas Gulbrandsen am Gesang, astreinen Doom Metal mit viel Gefühl und wunderbarer Atmosphäre. Anettes Vocal´s passen wunderbar zur Musik und schon gleich der epische Opener ‚Ancient’s Course‘, mit seinen eindringlichen Riffs in leicht getrageneren Stimmung, machen richtig Spass und dürften nicht nur AVATARIUM-Fans ans Herz gehen. Auch das folgende ‚Ritual Rites‘ haut in die gleiche Kerbe – fantastisch, schmeichelnder Slow-Doom mit eingängigen IOMMI-Riffs (lädt zur Luftgitarre ein) ist Trumpf. Der dritte Treffer der EP, ‚Nightshade Eternal‘, klingt nicht viel anders als die Nummer davor, hat das gleiche Tempo, welches ab Mitte des Tracks erhöht wird, ist aber etwas süßer von den Vocals her. Ansonsten dürften auch hier Fans von BLACK SABBATH, CANDLEMASS oder sonstiger Melodic-Doom-Bands vor Freude niederknien. Die richtigen Die-Harder hoffen hier natürlich auf das Vinyl, welches auch hoffentlich bald folgen wird. This band need your support !!!
Neben den großartigen SKANSKA MORD, gibt es mit IRONBIRD die nächste große Hoffnung aus dem Hause Transubstans Records. Natürlich aus Schweden stammend, präsentieren uns die Jungs auf ihrem Longplayer „Black Mountain“ etwas dunklere Gitarren im Swamp-Fuzz Sound. Der straighte Midtempo-Opener ‚Hard Times Light Seines‘ erinnert an GOATSNAKE und der folgende, grandiose Titeltrack ist eine Verbeugung vor den königlichen BLACK SABBATH. Lädt das akustische Zwischenspiel ‚Tomorrows Dream‘ zum Relaxen ein, geht es danach mit der flott-fetzigen Stoner/Fuzz-Granate ‚Ironbird‘ mitreissend zur Sache. Fett-drückende Gitarren eröffnen das ebenso temporeiche ‚Up On The Hill‘. Der coole, leicht psychedelische Mittelpart macht Laune und lässt einem etwas durch schnaufen, bevor zum Ende wieder die Schlagzahl erhöht wird. Mit knapp sechs Minuten, ist die Halbballade ‚Nothing´s Real‘ die längste Nummer des Albums und erinnert vom Sound etwas an die letzten ZAKK WYLDE-Alben. Für das grandiose Label Transubstans eine, vom Sound her, etwas ungewohnte Veröffentlichung, aber deshalb nicht minder klasse.
Auch Frankreich hat die Stoner/70´s-Welle schon länger erreicht und ganz besonders die fantastischen MARS RED SKY sind inzwischen sehr gefragt. Jetzt gesellen sich BRAIN PYRAMID dazu und überzeugen auf ihrem neuen Album „Chasma Hideout“ mit bluesigem Psychedelic/Stoner/Fuzz-Rock. Der Opener ‚Living In The Outer Space‘ kommt in bester HENDRIX-Manier daher und erinnert an PHILIP SAYCE oder auch THE BREW. Auch die folgenden ‚Lazy‘ und ‚Landing On The Pyramind‘ hauen in die gleiche Kerbe und dürften jedem Freund vom Space-Rock das Wasser in die Augen treiben. Richtig auf dem Trip kommt man aber erst mit dem an ELECTRIC WIZARD erinnernden ‚Lucifer‘ – über sieben Minuten lang und mit fetter Soundwand ausgestattet. Die sieben Nummern des Longplayers kommen auf eine Gesamtspielzeit von 47 Minuten und wer es lieber instrumental mag, darf sich an dem über 11 Minuten langem Abschluß- und gleichzeitigem Titel-Track ‚Chasma Hideout‘ laben – Vorsicht nur, dass man nicht abhebt. Cooles Album der Franzosen und es würde mich wundern, wenn wir die Jungs im nächsten Jahr nicht auf diversen Festivals begegnet.