Rock-Circuz

Review: Sainted Sinners – Sainted Sinners

Bei SAINTED SINNERS handelt es sich um die neue Band von Rock-Röhre David Reece, der sich unter anderem Ferdy Doernberg an der Orgel ins Boot geholt hat, um die guten alten 70er zu huldigen und dazu auch etwas die 80er im Auge hat. Gleich der flott-treibende Opener ‚Knight Of The Long Knives‘ überrascht dann auch gleich mal positiv – großer Refrain, coole Orgel und gutes Feeling verbreiten hier eine Menge Spaß. Mit ‚Beauty In The Beast‘ steigert sich das Tempo noch etwas und wiederum macht die Orgel ein ganz großartigen Job. Es folgen richtig gute Nummern wie der Ohrwurm ‚Maybe She´s Got Balls‘, der Stampfer ‚We´re All Sainted Sinners‘ (erinnert etwas an Whitesnake), das an Led Zeppelin´s ‚Kashmir‘ erinnernde ‚This Love That I Have Found‘, den Umtempo-Knaller ‚Evangeline‘ (erinnert am Anfang an Eddie Van Halen – Mega-Chorus) und der leicht bluesige Rausschmeißer ‚Truth Is A Lie‘. Classic-Rocker, die vor Orgelklänge nicht zurückschrecken, kommen an SAINTED SINNERS definitiv nicht vorbei – dies wird eine der Überraschungen des Jahres werden.

Facebook 

Review: Saturn – Beyond Spectra

Als wäre es schon nicht überragend genug, so veröffentlicht das Label Rise Above am 31.03. nicht nur das sensationelle zweite Werk von Troubled Horse, sondern auch das zweite SATURN-Album wird dann erscheinen – Vintage-Rock wohin man schaut. Das auch diese Band aus Schweden kommt, überrascht nun nicht wirklich. Anders als ihre Labelkollegen, klingen die Herren aber nicht ganz so straight. Der neue Longplayer „Beyond Spectra“ startet recht flott, in schöner alten Iron Maiden-Manier. Die beiden ersten Nummern ‚Orbital Command‘ und ‚Wolfsson‘ sind astreine NWOBHM-Knaller mit sensationellen Melodien aus den Achtzigern. Die Songs klingen schön roh und nicht überproduziert – klasse. Danach wird es allerdings, sagen wir mal, nicht mehr so gut. Es zündet nichts mehr so richtig. Die Titel klingen vertrackt, etwas progressiv und teilweise sogar etwas schräg. Zum Ende hin finden die Herren dann mit Old-Schoolern wie ‚Silfvertape‘ (Twin-Guitar rules) und dem abschließenden ‚Sensor Data‘ (Angriffs-Rhythmus) wieder in die Spur. Vielleicht muss man auch einfach, den zuerst nicht so überzeugenden Songs etwas mehr Durchläufe gönnen. Auf alle Fälle werden hier alle Vintage-Hardrocker und NWOBHM-Freaks ihre wahre Freude haben. Kultig ist natürlich der coole Underground Sound. Hier wurde nicht groß herumgewerkelt und aufpoliert, man will es roh und das macht dieses Werk so sympathisch.

Facebook

Special: Top 30 Albums in 2016 !!!

So, here is my year in music. I´m a little bit late with my favourites but better late than never. You will find the link to the bands behind the cover-artwork !!!!!!

 

BRIGHT CURSE – BEFORE THE SHORE

Blues / Psychedelic / 70´s

BLACK MOUNTAIN PROPHET – TALES FRON THE SOUTH

Blues / Rock

ELEPHANT TREE – ELEPHANT TREE

Fuzz / Blues / Doom

SVVAMP – SVVAMP

Blues / 70´s / Rock

BEELZEFUZZ – THE RIGHTEOUS BLOOM

Psychedelic / Fzzz / Doom / 70´s / Heavy

SPELL – FOR NONE AND ALL

Retro / 70´s -80´s / Hardrock / Metal

TALMUD BEACH – CHIEF

Folk / Blues / Rock/ Country

HOLY GROVE – HOLY GROVE

Psychedelic / Blues / Doom

CHURCH OF THE COSMIC SKULL – IS SATAN REAL ?

70´s / 60´s / Rock / Blues / Folk

SVARTANATT – SVARTANATT

Hardrock / Blues / 70´s

OLD BLOOD – OLD BLOOD

Doom / Psychedelic / Heavy

IMPERIAL STATE ELECTRIC – ON THROUGH THE NIGHT

Hardrock / Blues / Classic Rock

KHEMMIS – HUNTED

Atmospheic Doom / Heavy

SUICIDE BY TIGERS – SUICIDE BY TIGERS

70´s / Hardrock / Blues

KING BUFFALO  ORION

70´s / Fuzz / Psychedelic 

ROBERT PHERSSONS HUBMUCKER – LONG WAY TO THE LIGHT

Hardrock / 70´s / Classic Rock

STONERIDER – HOLOGRAM

Blues / Jam-Rock / Blues

CHILD – BLUESIDE

Blues / Psychedelic

GOATESS – PURGATORY UNDER NEW MANAGEMENT

Doom / Heavy

VINUM SABBATUM – APPREHENSIONS

Classic Rock / Blues / 70´s

HAMMERS OF MISFORTUNE – DEAD REVOLUTION

Heavy / Classic Rock / 70´s

BUFFALO SUMMER – SECOND SUN

Classic Rock / Blues / 70´s

YOUNG HUNTER – YOUNG HUNTER

Blues / 70´s / Fuzz / Psychedelic

DIZZY MIZZ LIZZY – FORWARD IN REVERSE

Rock / Hardrock

FATES WARNING – THEORIES OF FLIGHT

Prog-Metal

MOUNTAIN DUST – NINE YEARS

Psychedelic / Blues / Rock

WORSHIPPER – SHADOW HYMNS

Heavy / Classic Rock

SLOW SEASON – WESTING

Blues / Classic Rock

BUFFALO FUZZ – BUFFALO FUZZ

Psychedelic / Fuzz / Rock

BUS – THE UNKNOWN SECRETARY

Classic Rock / Heavy / Hardrock

Review: Greasy Tree – Greasy Tree

14317341_1165096706902396_3950291301708640095_n

Achja, da freut sich das soulige Blues Rock-Herz. GREASY TREE aus Jonesboro, Arkansas haben ihr Debüt eingespielt und dürften alle Freunde des bluesigen Rock mit leichtem Jam-Feeling in Verzückung versetzen. Das Trio bringt ihre ganz eigene Lässigkeit grandios rüber und dies ist dann auch der Grund, warum ihr erster Longplayer so easy und entspannt klingt. Die knappen 42 Minuten Laufzeit starten mit dem lockeren und recht ruhigem Blueser ‚Don´t Worry About Me‘. Es folgen weiter Höhepunkte wie das unfassbare ‚Goin‘ Home’ (Ohrwurm mit cooler Blues-Gitarre und lockerem Feeling), die Slow-Blues-Nummer ‚Shame‘ (Augen zu und entspannen), das leicht funkige ‚Love That Lady‘ mit mehrstimmigen Chorus, das schön Jam-Rock lastige ‚Greasy‘ und zum Abschluss wird es mit ‚She Wild‘ dann wieder wunderbar lässig. Bei aller entspannten Lässigkeit können die Jungs aber auch rocken und beweisen dies mit dem straighten Stampfer ‚Let Love Go‘ (knackige Nummer und perfekt für´s Autofahren) und dem leicht vertracktem ‚Sweet Sugar‘ mit viel Gitarre und coolem Refrain. GREASY TREE aus den Staaten haben einen richtig coolen Longplayer eingespielt und schaut man auf´s Cover-Artwork, wirkt es zwar sehr einfach, aber man kann als Musik-Freak schon ein wenig erahnen, was für Musik sich dahinter versteckt. Das Album erscheint auch auf Vinyl, was dieses Werk noch mehr zu einem Pflichtwerk für alle 70´s Blues-Fans macht. In GREASY TREE steckt unheimlich viel Potenzial und man darf sich auf hoffentlich weitere, wunderbare Veröffentlichungen dieser Truppe freuen – ich für meinen Teil freue mich jetzt schon wie ein Kleinkind auf den Nachfolger, auch wenn das gleichnamige Debüt gerade erst erscheint – megacool !!!!

Facebook 

Try Out: Atlas

Another band you have to check out if you are in Metal/Grunge/Rock/Doom. Great Debut stuff from Karlstad, Sweden. 6-track EP is out since 1st November and this is the first killer from „Death & Fear“. Hope there will be a vinyl out soon !!!

Facebook

Try Out: Mother´s Cake

Keep your eyes open on an fantastic and very interesting release at the 27th January. Mother´s Cake from Austria will release their new album and it´s absolutely cool !! Here we have a first appetizer. Check out this great new track ‚The Killer‘.

Facebook

Try Out: Child

Yeahhh!! Here it is the second release of Australia´s psycho-blues band CHILD. If you love their first EP you will like „Blueside“ too. Check out this first track ‚Blueside Of The Collar‘ out of their new 40 minutes long output.

Facebook 

Review: Broken Hands – Turbulence

broken-hands

Eine Band, die aktuell absolut ins Tagesgeschäft passt, ist BROKEN HANDS aus England. Die Jungs haben mit ihrem Debüt „Turbulence“ eine 47-minütige, abgefahrene Reise am Start. Gleich der Opener ‚Spectrum‘ mit seinen verzerrten Gitarren und den spacigen Sounds weist einen den Weg des kompletten Albums. Denkt man zuerst an Hawkwind, tendiert man beim folgenden ‚Meteor‘ (coole Gitarre) eher in Richtung Kasabian mit Oasis-Vocals, um dann bei ‚Should I‘ (fuzz-Gitarren im Psychedelic-Gewand ) es mit Royal Blood zu versuchen. Dürfen es auch die Queens Of The Stone Age sein, dann sollte man sich unbedingt das flotte ‚Four‘ geben. Wer es aber lieber mit Muse hat, wird sich über das atmosphärische ‚Who Sent You‘ und das leicht abgefahrene ‚Death Grip’ freuen. Der spacige Abschluss passt direkt zum Opener und da hatten wir Hakwind im Boot. BROKEN HANDS haben mit ihrem Debüt ein richtig interessantes, vielschichtiges Werk abgeliefert, was sicherlich ein wenig zusammengeklaut wurde, aber wie sagt man so schön: besser gut geklaut als schlecht selbst gemacht – das macht Freude auf mehr.

Facebook

Review: Robert Pehrsson´s Humbucker – Long Way To The Light

robert-phersson

Endlich ist es soweit: das zweite Album von ROBERT PEHRSSONS HUMBUCKER ist im Kasten und alle Thin Lizzy-Verehrer sollten sich den 04. November ganz fett rot im Kalender markern, denn ab da wird „Long Way To The Light“ die Hardrocker in Verzückung versetzen dürfen. Robert hat für sein neues Werk gleich eine ganze Scharr an Musikern u.a. von coolen Bands wie Enforcer, Black Trip, Imperial State Electric und High Spirits gewinnen können und schliesst mit den neuen Tracks dort an, wo er mit dem überragenden Vorgänger aufgehört hatte – sensationeller, schnörkeloser Hardrock mit viel Herz, Leidenschaft und diesen phänomenalen Melodien. Wer das Debüt kennt, weiss womit er rechnen kann und wer den Schweden bisher noch nicht auf der Liste hatte, sollte sich so großartige Nummern wie den flotten Opener ‚Send Her My Love‘ (erinnert irgendwie an ‚Stages’von ZZ Top – Ohrwurm mit den typischen Twin-Leads), das auf Phil Lynott wartende ‚Distant Bound‘, den Umtempo-Knaller ‚Travelling Through The Dark‘ (oh-mein-gott war für ein Chorus und die Leads – unfassbar). Um nicht alles zu verraten, gibt es als letzte Erwähnung noch das Leckerli ‚Pretender‘, welches perfekt diese famose Leichtigkeit des Longplayers rüberbringt. Das gesamte Album lässt eine ungemeine Lässigkeit raushängen die einfach nur Spaß macht und ansteckend ist. Wem, als Hardrock-Liebhaber, „Long Way To The Light“ kein Grinsen ins Gesicht zaubert, geht sowieso in den Keller zum Lachen. Nach dem das neue High Spirits-Album überall abgefeiert wird, gehe ich mal davon aus, dass auch Robert´s neue Songs dementsprechend, gerechtfertigt bejubelt werden. Alles andere wäre eine Überraschung.

Facebook 

Review: Khemmis – Hunted

khemmis

Wunderbar! KHEMMIS aus Denver haben sich zum Glück beeilt, um uns mit den Nachfolger, zum sehr guten „Absolution“ zu erfreuen. Eigentlich im Genre Doom zu Hause, haben die Herrschaften aber immer wieder diese großartigen NWOBHM- und Twin-Gitarren-Momente parat. Ihr zweites Werk „Hunted“ steht dem Vorgänger in nichts nach und erfreut seine Hörer mit einer schon fast unheimlichen Spielfreude. Eröffnet werden die 44 Minuten (verteilt auf 5 Songs) Spielzeit mit wunderbaren Twin-Leads, eingepackt in schwerem Doom-Gewand. Plötzlich wird Fahrt aufgenommen und ‚Above The Water‘ entwickelt sich zum absoluten Killer. Etwas progressiv in Richtung Mastodon schielend, mit den immer wieder auftauchenden Lava-Riffs und der regelmäßigen Verbeugung vor Iron Maiden. Mit ‚Candlelight‘ folgt dann der nächste Siebenminüter und wer denkt es geht nicht mehr besser, sollte sich einfach nur mal den sensationellen Refrain der Nummer anhören – unfassbar fett. Sicherlich werden sich einige an dem Sludge-Mittelpart des Tracks stören, aber bei den im Hintergrund gleichzeitigen, so genialen Leads, stört das eigentlich überhaupt nicht. Mit ‚Three Gates‘ wird dann mal richtig Tempo aufgenommen. Der anfangs treibende Uptempo-Metaller schrubbt fett, ist ein Wechselspiel aus Sludge- und Normalo-Vocals und entwickelt sich in Laufe als progressive Doom-Nummer. Eine weitere Steigerung der Qualität und vielleicht ein Anwärter auf den Song des Jahres, folgt dann mit dem epischen ‚Beyond The Door‘ – was für intensive, harmonische Refrains und vor allem, zieht Euch die gigantischen melodischen Gitarren rein, welche an Iron Maiden und Thin Lizzy erinnern – neun Minuten pure Magie! Den Abschluss bildet dann der 13-minütige Titeltrack, der noch einmal alle Genre zu bieten hat, die ‚Hunted‘ die 44 Minuten über so interessant gemacht hat. War das Debüt „Absolution“ schon klasse, so haben die Amis noch mal eine Schippe drauf gelegt und mit ‚Hunted‘ eines der Alben des Jahres eingespielt, welches Doomer und True-Metaller gleichermaßen begeistern dürfte.

Facebook

…should be planned…

Go back to top