Rock-Circuz

Review: Burning Saviours – Unholy Tales From The North

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Lange bevor die Retro-Lawine über uns gekommen ist, trieben BURNING SAVIOURS schon ihr Unwesen. Ihr PENTAGRAM und BLACK SABBATH inspirierter 70´s Rock/Hardrock/Metal hat bisher aber leider wenig Anhänger bzw zu wenig Anhänger gefunden. Obwohl die Band nun schon über 10 Jahre besteht (inkl.einer 2-jährigen Pause) mache ich es mal daran fest, dass die Truppe über die Jahre leider immer noch nicht genug gefeatured wurde. Nun sind die aus Örebro stammenden Jungs mit ihrem neuen Longplayer „Unhold Tales From The North“ beim coolen Label Transubstans Records untergekommen und ich hoffe auf Besserung, denn alle sieben Tracks des Albums klingen so wunderbar retro und melodisch zugleich. Ob man sich den doomigen Opener ‚They Will Rise Tonight‘, das flottere ‚Ondskan‘ oder das noch schnellere ‚Lyktgubben‘ herauspickt, hier wird man von keiner Nummer enttäuscht, so wie es bei den bisherigen drei Alben und den unzähligen EP´s und Singles der Schweden schon immer der Fall war. Genau deshalb ist es schon ein wenig traurig, dass die BURNING SAVIOURS vom Standing her immer noch nicht da sind, wo sie eigentlich hingehören, nämlich ganz weit nach oben in der Liste der aktuell großartigen Retro-Truppen unserer Gegenwart. Alle Vinyl-Fanatiker sollten sich das Ende das April´s dick magern, denn dann erscheint dieses wunderbare Album auch als limitierte Vinyl-Edition.

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Try Out/Review: Black Sachbak – No Pay No Gain

Black Sachbak

If you are in Thrash/Crossover with a touch of Punk you have to check out the fantastic BLACK SACHBAK from Israel. Cool oldschool sounds in the vein of D.R.I. and  NUCLEAR ASSAULT. Speed attack like ‚Smoke Hash‘ meets groovy monster like ‚IMF‘. Hurry up because there is a bunch of strictly limited  vinyl (a must because the cover artwork is great) available. Don´t miss this guys and support the underground !!!

 

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JANML RECORDS

Review/Try Out: SOL3 – 1 EP

Sol3

Wer der Siebziger-Euphorie viel abgewinnen kann, sollte sich ganz dringend auf Bandcamp begeben und sich knapp 30 Minuten Zeit für die Band SOL3 nehmen. Wie auch inzwischen nicht mehr so wirklich überraschend kommt auch diese Band aus Schweden und hat mit Emma Davidsson eine Sängerin am Start.

1. Dark Water: Slow 70´s-blues; warme Melodie; erdiger Sound; leicht psychedelisch

2. The Court: Slow 70´s-blues; noch etwas ruhiger; coole Vocals; eingängige Melodie

3. Long Gone: Slow; lässiger Rhythmus; eingängige Melodie; zarter Gesang; leicht verträumte Nummer

4. Half Truth: startet sehr ruhig, wird dann aber zum bluesigen Rocker;

BLUES PILLS, GRAVEYARD oder auch die gerade aktuellen SPIRAL SKIES sollten wohl als gute Referenz reichen. Würde mich wundern, wenn die Band demnächst nicht bei einem Label unterkommen wird, denn hier dürfte der nächste 70er-Juwel bald im Glanze erstrahlen.

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Review: Spiral Skies – A Queendom To Come EP

Spiral Skies

Auch wenn viele von den ganzen Retro-Bands schon total angenervt sind, bin ich immer noch begeistert und habe hier, mit den schwedischen SPIRAL SKIES, die nächste großartige Band am Start. Die Stockholmer haben ihre ersten vier Songs + Intro im Kasten und kommen damit auf ihrer EP „A Queendom To Come“ auf eine Laufzeit von 22 Minuten. Nach dem schönen akustischem Intro, geht es mit ‚Left Is Right and Right Is Left Behind‘ dann auch gleich sensationell los. Musikalisch und vor allem die wunderbaren Vocals von Frida, erinnern absolut an die grandiosen PURSON – wunderbare, lockere und warme Melodien, treffen auf außergewöhnliche Gesangslinien. Der folgende, leicht treibende Uptempo-Knaller ‚The Final Set‘, hat einen leichten Hang zum Boogie-Rock und besticht durch die an THIN LIZZY erinnernden Twin-Gitarren. Die nächste Nummer, ‚The Wizard´s Ball‘, ist ein Spiel zwischen entspannten Gitarren-Tönen mit leisem, eher zartem Gesang und diversen rockigen Parts, mit coolen, eingängigen Melodien. Zum Abschluss gibt es mit ‚Labyrinth Of The Mind‘ dann noch einmal zusammengefasst alles das, was die Schweden auszeichnet: fantastische Gitarren-Melodien, oftmals im Twin-Format, treffen auf wunderbare, zart umschmeichelnde und sehr eigenständige Vocals, verpackt in einem etwas folkigem Siebziger Retro-Rock-Paket.

This band could be the next big thing and i want this EP on vinyl. If you like specially PURSON or ELECTRIC CITIZEN please check these band out.

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BLACKBERRY SMOKE

blackberry smoke

Yeah! BLACKBERRY SMOKE the southern/soul/country rockers from Atlanta, Georgia have their new album out. 12 tracks on „Holding All The Roses“ in 41 minutes with rockers like ‚Let Me Help You‘ and ‚Living In The Song‘, kick ass boogie rock like ‚Rock And Roll Again‘ and many cool acoustic vibes with smooth and relaxed sound. BLACKBERRY SMOKE with another must have release for every southern rocker.

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Review: Magic Jove – Sonic Understanding EP

Magic Jove

Na, da fängt das Jahr 2015 ja schon mal großartig an. MAGIC JOVE, die uns letztes Jahr mit ihrer ersten EP „In The Fields“ schon sehr viel Freude bereitet haben, hauen mit „Sonic Understanding“ ihre nächste EP raus. Auch hier, in den 21 Minuten Laufzeit der vier Songs, geht es zurück zu den 70´s. Die Band aus Malmö ist sich ihrem Stil mit der famosen Mischung aus Blues, Soul und Rock treu geblieben, kommt aber, gegenüber ihrer ersten Veröffentlichung noch wesentlich cooler rüber. Dies könnte sicherlich daran liegen, dass drei der vier Nummern sehr ruhig gehalten sind und nur das funkige, mit lockerer Wah Wah-Gitarre ausgestattete ‚Don´t Drag Me Down‘, etwas auf die Tube drückt. Wie erwähnt, sind dagegen der wundervoll atmosphärische Opener ‚Black Clous In Western Skies‘, dass etwas an ‚Stairway To Heaven‘ erinnernde ‚Track You Down‘ und der abschließende Titeltrack viel entspannter und sollen bloß kein Stress aufkommen lassen. Zur Orientierung würde ich SLOW SEASON heranziehen wollen, die gerade ihr grandioses Debüt abgeliefert haben und THE BREW, die gerne mal genommen werden, wenn es um Empfehlungen bezüglich 70´s-Zeugs geht. Es würde mich stark wundern, wenn die sympathischen Schweden nicht bald bei einem für sie passenden Label unterkommen werden, denn vom Stil her sollte es ja gerade aktuell genügend Labels geben die auf so hungrige Bands wie MAGIC JOVE warten – wunderbar !!!!

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Review: Cruthu – Demo 2014

Cruthu

Auch für das Jahr 2014 gibt es wieder einige Anwärter auf das „Demo des Jahres“. Dazu gehören ohne Zweifel auch CRUTHU mit Sängerin Teri Brown. Die Band aus den Staaten verneigt sich mit ihrem drei Tracks vor den BLACK SABBATH der 70er Jahre und kann dabei vollends überzeugen. Auf 20 Minuten bringen es die drei Nummern und ganz besonders das bluesige ‚Walk With Me‘ mit seiner Lavalampen-Stimmung ist der Knaller. Schön slow, etwas spacig und dreckig von Sound her und somit perfekt in die aktuelle Zeit passend. Der eröffnende Midtempo-Hammer ‚S.O.S.‘ erinnert ein wenig an ‚Children Of The Grave‘ von den Altmeistern oder könnte auch von den fantastischen ORCHID sein. Der mittlere Song ‚Separated From The Herd‘ der drei Tracks kommt vom Sound etwas matschig daher und klingt ein wenig desorientiert, welche dem Gesamteindruck der anderen beiden Stücke aber überhaupt nicht negativ beeinflusst. Mit CRUTHU gibt es einen neuen Rohdiamant am 70er Doom/Rock/Metal-Himmel, welchen es zu pflegen gilt. Wie immer gilt auch hier: This band need your support !!!

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Review: Sea – Sea

seaBei all den ganzen aktuell guten Retro/Classic Rock Bands aus den Staaten und Schweden, will auch Dänemark nicht zurück stehen und schickt nun SEA aus Copenhagen ins Rennen.

Ihr gleichnamiges Album umfasst acht Songs mit einer Spielzeit von 37 Minuten und startet mit ‚Sorry To Be Sane‘, einem recht groovigen und Gitarrenorientierten Rocker. Es folgt mit ‚Cry‘ eine recht ähnliche Nummer, die aber sehr eingängig und fast schon hymnenhaft rüberkommt. Die Gitarren donnern ordentlich fett aus den Boxen und zum Ende hin wird dazu noch etwas Fahrt aufgenommen. Nach dem leicht psychedelischen ‚Eyes Of Sedona‘ im Siebziger-Gewand, folgt zunächst der rockige Ohrwurm ‚Another Song To Sing‘ und dann das supermelodische ‚House Of Air‘. Twin-Gitarren wie bei den Göttern von THIN LIZZY mit einem fast metallischen Sound, gepaart mit großartigen Refrains. Alles dies zeichnen diesen wunderbaren Track aus. Nach einer kurzen Verschnaufpause mit dem akustische Zwischenspiel ‚Aeon‘, bleibt das beste zum Schluss. Zuerst rockt das straighte ‚Ride On‘ im Angriffs-Galopp und mit Hammer-Refrain aus den Boxen, bevor dann das stampfende und mit sensationell ausgestatteten Gitarrenmelodie ‚Battle To The Seen‘ einem auffordert die Luftgitarre zu zücken – awesome!!

Freunde klassischer Hardrock/Metal-Klänge mit ganz viel 60er/70er Sounds im Classic Rock-Flair, sollten unsere Schlaghosen-Freunde aus Dänemark unbedingt an testen. DEEP PURPLE, THIN LIZZY oder auch BLUE ÖYSTER CULT sollten als Referenz genug Reiz haben, den Dänen mal einen Besuch abzustatten.

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Review: Slow Season – Mountains

Slow SeasonEs darf mit großer Freude verkündet werden, dass die Kalifornier von SLOW SEASON ihren ersten Longplayer veröffentlicht haben. Hatte ich die Jungs schon seit 2012 unter Beobachtung und mich gefragt, warum die Band immer noch keinen Deal einsacken konnte, so hat nun Easyrider Records den Jungs ein zu Hause gegeben und sorgt dafür, das Großes auf uns zu kommen wird.

Alle Musik-Freaks, die ein Faible für heavy und bluesigen Psychedelic-Rock haben, könnten in „Mountains“, so der Titel des Longplayers, ihr Album des Jahres gefunden haben. Zehn Tracks bringen es auf eine Spielzeit von etwas mehr als 45 Minuten und schon gleich bei den ersten Gitarren-Tönen des Openers ‚Sixty Eight‘, schießen einem sofort LED ZEPPELIN in den Kopf. Der coole, trockene Schlagzeug-Sound wie ihn auch noch die RIVAL SONS fantastisch hinbekommen, ist einfach traumhaft. Die Atmosphäre und die gesamte Stimmung des Songs, inkl. Vocals und Gitarren-Solos lässt einem tief in die Siebziger eintauchen – grandios! Es folgt die fantastische Heavy/Blues-Nummer ‚Synanon‘. Wunderschön-gefühlvolle Klänge, wechseln sich mit harten Psychedelic-Riffs ab – was für ein famoses Wechselspiel.  Als weiteren Appetit-Happen schmeisse ich das oberlässige ‚Shake‘ in die Runde – grandios, coole Drums, spacige Gitarre und hypnotische Vocals laden zum Träumen ein. Mit ‚Ain´t Gonna Listen‘ hat man dann noch kurz die ROLLING STONES eingeladen, bevor das lieblich, akustische ‚Apparition‘ und danach abschließende, leicht vertrackte ‚The Defector‘ wieder die LED ZEPPELIN-Fahne schwenken.

Zur späten Jahreszeit wirbeln SLOW SEASON mit ihrem Album ‚Mountains‘ die Jahres-Charts noch einmal richtig durcheinander. Ganz besonders alle Liebhaber des LED ZEPPELIN-Sounds (dies sind bestimmt nicht allzu wenige) müssen sich die Band aus Kalifornien unbedingt auf den Zettel schreiben. Dazu sollten alle LP-Freaks schleunigst auf Easyrider Records vorbeischauen, denn dort gibt es das zugehörige, sehr limitierte Vinyl abzugreifen.

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Review: Desert Suns – Desert Suns

Desert SunsDer immer noch vorherrschenden Retro-Phase (wird es nur eine Phase bleiben?) haben wir dann auch die DESERT SUNS zu verdanken. Die Truppe aus San Diego hat sechs Songs mit einer Gesamtspielzeit von knapp 32 Minuten eingespielt und ist einfach umschrieben, dem Psychedelic-Rock zuzuordnen. In die Feinheiten gehend, hat die Band viel mehr zu bieten, wie der schön bluesige 70er-Opener ‚Burning Temples‘ direkt zu Beginn mal klarstellt. Das folgende ‚Space Pussy mit seinen kratzigen Psycho-Riffs dürfte allen MONSTER MAGNET-Fans absolut gefallen, währenddessen das flotte ‚Passung Through‘ die Stoner-Anhänger beglücken sollte. Entspannt, in Lagerfeuer-Stimmung, geht es mit ‚Ten Feet Down‘ akustisch zur Sache, bevor ‚Memories Of Home‘ dann mit rockigem, leicht vertracktem Stoner im Seventies-Gewand um die Ecke kommt. Abschließend erfreuen uns die Jungs dann noch mit dem knapp 6-minütigen ‚Run Through My Rooots‘, einer fantastisch, bluesigen Psycho-Doom-Granate mit viel Gefühl und Herzblut. Die DESERT SUNS passen wunderbar in die Zeit und wer eine Faible für Blues, Stoner, Psychedelic und Doom, verpackt im 70er-Sound hat, ist hier genau richtig adressiert. Retro rules und passend dazu gibt es die 6 Songs auf Tape – order here !!!

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