Rock-Circuz

Review: Ancient Warlocks – Ancient Warlocks

Ancient Warlocks

 

Lange hat es gedauert, aber nun ist endlich das erste Album der Band aus Seattle erschienen. ANCIENT WARLOCKS präsentieren uns auf ihrem gleichnamigen Werk eine unglaubliche Mischung aus Stoner, Doom, Fuzz mit einer Prise Psychedelisch-Blues. Alleine schon die Riffs zu Beginn des Openers ‚Into The Night‘ killen einem. Es folgen das eher doomige ‚Lion Storm‘, das flott-rockige ‚Sweet´s Too Slow‘ und das coole ‚Cactus Wine‘, welches mich etwas an CLUTCH erinnert – superklasse. So, nachdem wir die erste Hälfte der Songs rum haben, geht es mit BLACK SABBATH in die zweite Runde, denn ‚Super Wizard‘ klingt sehr nach den Urvätern. Nach den beiden flotten Nummern ‚White Dwarf‘ und ‚Killer´s Moon‘ darf man sich dann mit ‚Sorcerer´s Magician‘ auf den krönenden Abschluss freuen. Der mit knapp sechs Minuten längste Track des Albums ist auch gleichzeitig der Höhepunkt. In wundervoll entspannt doomiger Atmosphäre treffen leicht zähflüssige Lava-Riffs auf sich steigernde, rockende Stoner-Riffs – that kills me!!! So und nun ab auf Lay Bare Recordings um das Vinyl zu shoppen und natürlich das coole Label zu unterstützen.

Facebook

 

 

 

Review: Horisont – Time Warriors

Horisont-TimeWarriors

Wir befinden uns mal wieder in Schweden, wo die coolen HORISONT ihren mittlerweile dritten Longplayer am Start haben. Hatte ich 2012, zwei Jahre nach ihrem sensationellem Debüt „Tva Sidor Av Horisonten“, noch sehnsüchtig auf das zweite Album „Second Aussault“ gewartet, hat es diesmal nicht ganz so lange gedauert. Wie schon bei den Vorgängern, so wird man auch mit dem neuen Werk „Time Warriors“ in die glorreichen Siebziger zurückkatapultiert. Wiederrum hat man zwar das fast unschlagbare Debüt nicht toppen können, aber Songs wie der melodische Opener ‚Writing On The Wall‘, flotte Tracks wie ‚Backstreet‘, ‚She Cried Wolf‘ und ‚Brother‘ sind allesamt Nummern mit ordentlich Drive, viel Melodie und eine Menge Gitarrenorgien. Mit den beiden Songs ‚Ain´t No Turning Back‘ und ‚Eyes Of The Father‘ fliest noch etwas 80er-Flair mit ein und ‚Dodsdans‘ erinnert mit seinem bluesigen Touch dann doch eher an das Debüt. Wer mit dem ersten beiden Releases der Schweden was anfangen konnte, wird auch das dritte Album lieb gewinnen. Für Retro-Fans mal wieder ein MUSS und ich bin mal gespannt, wie lange diese Welle noch anhalten wird.

Facebook

Web

Review: Old Man´s Will – Old Man´s Will

Old Mans Will

Oh mein Gott. Wie ich die ganzen Vintage-Band´s aus Schweden liebe. Vor allem das coole Label Transubstans Records hat da ein goldenes Händchen und gräbt fast schon jeden Monat eine neue Sensation in Sachen 70´s-Rock aus. Aktuell haben wir es mit OLD MAN´S WILL zu tun, die ganz klar im Fahrwasser von GRAVYARD schippern, aber wesentlich bluesiger klingen. Famos ist einfach die beschwingte Leichtigkeit mit der die neuen Bands und vor allem OLD MAN`S WILL auftreten. Gleich die ersten beiden Nummern ‚Ellington‘ und ‚The Cauldron‘ gehen flott nach vorne los, erstrahlen durch eine enorme Lässigkeit und zwingen einen förmlich, ganz besonders wenn man sich im Auto befindet, die Anlage etwas mehr aufzudrehen. Songs wie das slow-bluesige ‚Smidesvals‘ (ATOMIC ROOSTER lassen grüßen), die sehr eingängige erste Single ‚Evil Woman‘ (fantastisch) oder das leicht vertrackte aber total geniale ‚An Annobling Evening‘ (Seventies-Killer der einen nicht still sitzen lässt) sind allesamt Nummern, die unheimlichen Spass versprühen und eine ungeheure Spielfreude und Geilheit der Musiker rüberbringen – die Jungs sind noch richtig hungrig darauf Musik zu arbeiten und kommen auch dementsprechend authentisch rüber. Das gleichnamige Album klingt mit dem überwiegend ruhigem ‚ALidhem‘ schön entspannt und atmosphärisch aus. Hier kann man als Anhänger dieses Genres bedenkenlos zugreifen und dafür muss man nicht einmal ins Album reingehört haben. Vertraut mir blind, ihr werdet es nicht bereuen. Noch mehr Spaß hat man natürlich mit dem Vinyl, welches es auch in limitierter weißer Farbe ab sofort zu ordern gibt.

Facebook

Review: Mountain Witch – Cold River

Mountain Witch

Was ich bei den coolen PhonoOne schon angedeutet habe, findet in Mountain Witch seinen bisherigen Höhepunkt. Nach Bands wie KADAVAR, HEAT und PhonoOne, haut abermals Berlin den nächsten Hammer raus. MOUNTAIN WITCH sind zwar nicht ganz neu und konnten schon mit ihrem Debüt überzeugen, aber was die Jungs hier auf ihrem aktuellen Longplayer „Cold River“ zünden ist der Oberhammer. Fans von 70´s-Stuff, ganz besonders BLACK SABBATH, Stoner Rock und Bands wie PENTAGRAM, werden ihre helle Freude haben. Ein Killer-Riff jagt das nächste und alles hübsch in etwas Occult-Atmosphäre verpackt. Die neun Songs bringen es auf eine Spielzeit von knapp 43 Minuten, wobei mit ‚Black Night‘ die einzige nicht selbstkomponierte Nummer ist. Ansonsten hat das Album nur Highlights zu bieten. Uptempo-Tracks wie ‚Snake Wand‘ und ‚The Covey‘ mit ihren Monster-Riffs, gepaart mit lässigen Wüsten-Songs wie ‚Shrubbery The Warlock‘ und ‚Sleepers Chant‘, umhüllt von Doomern wie ‚Ancient Light‘ (Lava Riffs), ‚School Of Night‘ (Psychedelic) und ‚Cold River‘ (wundervolle Atmosphäre), ergeben ein Werk, welches in seinem Genre kaum ein Album fürchten muss und hoffentlich genauso bombastisch durchstarten wird, wie ihre Berliner Kollegen KADAVAR. Dank dieses Albums werde ich meine Jahres-Charts noch mal gründlich überdenken, aber für so heisse Eisen wie „Cold River“ macht man das sehr gerne. Für Vinyl-Freaks gibt es aktuell eine kleine Auflage in „schwarz“ und eine auf 100 Exemplare limiterte Auflage, welche sehr fix ausverkauft war. Also, ranhalten, denn das Album amcht sich garantiert sehr schön im Vinyl-Regal !!!

Facebook

Order here

Review: Carson – EP 2012

Carson

Wer auf coolen Stoner Rock steht, der gerne auch mal in die Psychedelic-Ecke abdriftet, dazu die QOTSA schätzt und sich dies alles im perfekten Desert Sound vorstellen kann, der muss das Trio aus Luzern unbedingt anchecken. CARSON´s aktueller Silberling hat eine Spielzeit von knapp 34 Minuten, läuft aber unter dem Banner einer EP und startet mit dem lässigem Midtempo-Rocker ‚Chlorine Boogie‘. Schön riffig, Psychedelic-Sounds und eine gewisse Leichtigkeit die verdammt lässig und cool rüberkommt zeichnen der Opener aus. Nach dem etwas flotterem ‚Come‘ folgt das fantastische ‚Love Muscle‘. Mein Favorit der sechs Songs besticht durch seine unheimliche Dichte. Die Nummer ist leicht doomig, hat eine überragende Atmosphäre und die psychedelischen Gitarrentöne passen absolut zum Gesamtbild dieses Knallers – awesome. Auch ‚Mercenary‘ hat viel Psycho-Stuff an Board, ist sehr atmosphärisch und klingt etwas nach Ambient Post Rock. Das abschließende ‚I Guess‘ steigert sich im laufe der fünf Minuten in fast schon eine kleine Gitarren-Orgie und man denkt auf einem NEIL YOUNG-Konzert zu sein. In den Jungs aus der Schweiz steckt richtig Potenzial und ich mal gespannt, wer von den A&R´s dieser Welt, dies zuerst entdeckt. Denn gerade der Track ‚Love Muscle‘ ist für meinen Geschmack besser, als alles was die QOTSA auf ihrem aktuellen Longpayer fertig bekommen haben. Check it out and you will love the guys from the Suisse.

Facebook

Web

Review: DoctoR Doom – EP

Doctor Doom

Aufgrund des Bandnamens sollte man meinen, es mit einer reinen Doom-Formation zu tun zu haben. Die knapp 18 Minuten dieser 3-Track EP sagen aber etwas anderes: DOCTOR DOOM aus Frankreich versorgen uns mit coolem Vintage-Stuff der eher in die Psychedelisch-Ecke geht. Der Opener ‚The Sun‘ ist ein bluesiger Boogie-Track, gefolgt von der Uptempo-Nummer ‚Relax You Are Dead‘ und dem abschließenden ‚Stuck In The Past‘ (bluesige Krautrock-Sounds). Guter Soundund sehr interessanter Stoff für alle Retro-Fans. Please check out their stuff and support the band from France.

Facebook

Bandcamp

Review: The New Roses – Without A Trace

The New Roses

Alle Rocker, die sich immer noch fragen, von wem denn der eine ganz bestimmte Song ist, welcher in ihrer Biker-Serie „Sons Of Anarchy“ auftaucht, bekommen hiermit den Hinweis, doch mal das Debüt von THE NEW ROSES zu checken. Nach der EP hat das Quintett aus dem Rheingau mit „Without A Trace“ nun ihren den ersten Longplayer am Start und wer auf knackigen Hardrock mit etwas Blues, Sleaze und einer großen Portion Classic Rock steht, dürfte an dem Debüt der Truppe seine helle Freude haben. Sicherlich haben die Jungs das Songwriting nicht wirklich neu erfunden, aber flotte Nummern wie ‚Devil´s Toy‘ und ‚Still Got My Rock N Roll‘, Midtempo-Stampfer wie ‚Whiskey Nightmare‘ oder auch ‚2nd 1st Time‘ haben viel Drive und machen unheimlichen Spass. Noch fetzig -und rotziger und dabei auch etwas nach AIRBOURNE klingt dann ‚More Than A Flower‘, bevor der eingangs schon erwähnte Titeltrack aus der Fernsehserie das 44minütige Album dann beschließt. THE NEW ROSES aus der Nähe von Wiesbaden dürfte jedem gefallen, der mit dem Genre eingängigem Rock/Hardrock auch nur ansatzweise was anfangen kann – mal wieder eine Band, die dringend unterstützt werden muss.

Facebook

 

Review: Stratus – Are You Stratusfied

Stratus EP

Es ist inzwischen doch schon sehr unheimlich, wie viele großartige Bands aus dem schwedischen Örebro kommen. Freuen können sich alle Freunde des Vintage/70´s-Sound auf Stratus, die aktuell eine 4-Track E.P. am Start haben. Die Songs kommen zusammen auf eine Spiellänge von knapp 25 Minuten und mich sollte es schon sehr wundern, wenn im Zuge der ganzen Seventies-Welle, diese Band nicht bald einen Deal in der Tasche hat. Alle Tracks der E.P. „Are You Stratusfied“ sind sehr eingängig und stark Gitarrenbetont. Soundtechnisch wird in der End-Sechzigern bis Mid-Siebzigern gewildert und dies in ganz großer Form. Nach den ersten beiden doch noch recht zurückhaltenden Nummern, welche aber trotzdem richtig gut sind, folgt mit dem flotten ‚Arithmetic And Calculus‘ ein absoluter Knaller. Viel Drive und Spielfreude verpackt in Sixties-Harmonien machen unheimlichen Spaß und der treibende Bass sorgt dafür nicht still stehen zu können – hier sollte jedes Vintage-Herz Freudensprünge machen. Zum Abschluss dann das Beste: fast neun Minuten darf man sich auf das sehr komplexe ‚Colder Than It Used To Be‘ freuen. Eingängige Refrains, treffen auf wundervolle Gitarrenmelodien, einem wieder mal sehr prägnanten Bass und dies in leicht bluesiger/psychedelischer Atmosphäre – sensationell. Ein würdiger Abschluss einer fantastischen E.P. die in keiner gut sortierten 70´s-Rock-Sammlung fehlen darf.

Facebook

Review: PhonoOne – Demo

PhonoOne

Neben den ganzen großartigen und coolen Bands aus Schweden, fällt auf, dass Berlin immer mehr  ins Geschehen rückt, wenn es um Siebziger-Rock geht. Angefangen bei den überaus erfolgreichen Kadavar, über die leider noch recht unbekannten, aber obergenialen Heat, kommt man zu PhonoOne, einer Band, die es schon seit 2006 gibt, aber leider noch nicht so richtig beachtet wurde, was eine absolute Schande ist. Ich mache diese Tatsache mal daran fest, dass die Vintage-Welle ja erst richtig mit dem zweiten Graveyard-Werk losgelöst wurde. Somit haben alle Ignoranten also jetzt die Zeit sich mal intensiv mit dem Stoff der Berliner zu beschäftigen. Songs wie der Uptempo-Rocker ‚Rock N Roll Is My Motor‘ (Retro-Knaller mit fetter Orgel), das southern/bluesige ‚We´re Boogie‘ (Orgel klingt nach den grandiosen Atomic Rooster), dass ebenfalls bluesige ‚After Work‘ (Harmonika trifft auf Wurlitzer-Sounds) oder das fast schon fetzige ‚Roll Mary Roll‘ (immer diese sensationelle Orgel) ist Seventies-Stuff auf höchstem Niveau. Die Soundcloud-Page der Band hat außer den erwähnten Tracks noch mehr Perlen zu bieten. Kontaktiert PhonoOne und sorgt so dafür, die Jungs mehr ins Gespräch zu bringen – ich zähl auf Euch !!!

Facebook

Soundcloud

Review: The Fume – Rock n Roll Ain´t No Seasonal Thing

The Fume

Das Schweden aktuell auch noch was anderes kann als „SIEBZIGER“, beweisen uns The Fume aus Göteborg. Mit ihrem knapp 32minütigem Longplayer „Rock n Roll Ain´t A Seasonal Thing“, der dem Hörer einen wunderbaren Mix aus Rock, Punk und Glam bietet, sollte es eigentlich kein Problem sein, in die Fußstapfen von The Hives treten zu können. Auch Turbonegro sollte man hier im Zuge erwähnen und The Clash standen bei einigen Refrains als Pate Spalier. Vom Erscheinungsbild her sind die Jungs eher verrückt und extravagant und passen somit ins Bild ihrer Genre-Kollegen. Ihr größtes Vorbild, musikalisch wie auch vom Auftreten her, ist aber wohl Jesse Hughes mit seinen Eagles Of Death Metal. Man höre sich nur mal Songs wie das obercoole ‚Living For The Weekend‘ oder ‚Bad Drugs‘ an, beides Nummern, die auch einen kleinen Schuss Queens Of The Stone Age in sich birgen. Alle aufgeführten Bands sollten genug Anreiz zu sein, um sich den aktuellen Longplayer von The Fume intensiv zu widmen. Besser wäre es aber, sich „Rock n Roll Ain´t A Seasonal Thing‘ sofort ins heimische Regal zu stellen.

Facebook

Go back to top