Rock-Circuz

Review: Carson – EP 2012

Carson

Wer auf coolen Stoner Rock steht, der gerne auch mal in die Psychedelic-Ecke abdriftet, dazu die QOTSA schätzt und sich dies alles im perfekten Desert Sound vorstellen kann, der muss das Trio aus Luzern unbedingt anchecken. CARSON´s aktueller Silberling hat eine Spielzeit von knapp 34 Minuten, läuft aber unter dem Banner einer EP und startet mit dem lässigem Midtempo-Rocker ‚Chlorine Boogie‘. Schön riffig, Psychedelic-Sounds und eine gewisse Leichtigkeit die verdammt lässig und cool rüberkommt zeichnen der Opener aus. Nach dem etwas flotterem ‚Come‘ folgt das fantastische ‚Love Muscle‘. Mein Favorit der sechs Songs besticht durch seine unheimliche Dichte. Die Nummer ist leicht doomig, hat eine überragende Atmosphäre und die psychedelischen Gitarrentöne passen absolut zum Gesamtbild dieses Knallers – awesome. Auch ‚Mercenary‘ hat viel Psycho-Stuff an Board, ist sehr atmosphärisch und klingt etwas nach Ambient Post Rock. Das abschließende ‚I Guess‘ steigert sich im laufe der fünf Minuten in fast schon eine kleine Gitarren-Orgie und man denkt auf einem NEIL YOUNG-Konzert zu sein. In den Jungs aus der Schweiz steckt richtig Potenzial und ich mal gespannt, wer von den A&R´s dieser Welt, dies zuerst entdeckt. Denn gerade der Track ‚Love Muscle‘ ist für meinen Geschmack besser, als alles was die QOTSA auf ihrem aktuellen Longpayer fertig bekommen haben. Check it out and you will love the guys from the Suisse.

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Review: DoctoR Doom – EP

Doctor Doom

Aufgrund des Bandnamens sollte man meinen, es mit einer reinen Doom-Formation zu tun zu haben. Die knapp 18 Minuten dieser 3-Track EP sagen aber etwas anderes: DOCTOR DOOM aus Frankreich versorgen uns mit coolem Vintage-Stuff der eher in die Psychedelisch-Ecke geht. Der Opener ‚The Sun‘ ist ein bluesiger Boogie-Track, gefolgt von der Uptempo-Nummer ‚Relax You Are Dead‘ und dem abschließenden ‚Stuck In The Past‘ (bluesige Krautrock-Sounds). Guter Soundund sehr interessanter Stoff für alle Retro-Fans. Please check out their stuff and support the band from France.

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Review: The New Roses – Without A Trace

The New Roses

Alle Rocker, die sich immer noch fragen, von wem denn der eine ganz bestimmte Song ist, welcher in ihrer Biker-Serie „Sons Of Anarchy“ auftaucht, bekommen hiermit den Hinweis, doch mal das Debüt von THE NEW ROSES zu checken. Nach der EP hat das Quintett aus dem Rheingau mit „Without A Trace“ nun ihren den ersten Longplayer am Start und wer auf knackigen Hardrock mit etwas Blues, Sleaze und einer großen Portion Classic Rock steht, dürfte an dem Debüt der Truppe seine helle Freude haben. Sicherlich haben die Jungs das Songwriting nicht wirklich neu erfunden, aber flotte Nummern wie ‚Devil´s Toy‘ und ‚Still Got My Rock N Roll‘, Midtempo-Stampfer wie ‚Whiskey Nightmare‘ oder auch ‚2nd 1st Time‘ haben viel Drive und machen unheimlichen Spass. Noch fetzig -und rotziger und dabei auch etwas nach AIRBOURNE klingt dann ‚More Than A Flower‘, bevor der eingangs schon erwähnte Titeltrack aus der Fernsehserie das 44minütige Album dann beschließt. THE NEW ROSES aus der Nähe von Wiesbaden dürfte jedem gefallen, der mit dem Genre eingängigem Rock/Hardrock auch nur ansatzweise was anfangen kann – mal wieder eine Band, die dringend unterstützt werden muss.

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Review: Stratus – Are You Stratusfied

Stratus EP

Es ist inzwischen doch schon sehr unheimlich, wie viele großartige Bands aus dem schwedischen Örebro kommen. Freuen können sich alle Freunde des Vintage/70´s-Sound auf Stratus, die aktuell eine 4-Track E.P. am Start haben. Die Songs kommen zusammen auf eine Spiellänge von knapp 25 Minuten und mich sollte es schon sehr wundern, wenn im Zuge der ganzen Seventies-Welle, diese Band nicht bald einen Deal in der Tasche hat. Alle Tracks der E.P. „Are You Stratusfied“ sind sehr eingängig und stark Gitarrenbetont. Soundtechnisch wird in der End-Sechzigern bis Mid-Siebzigern gewildert und dies in ganz großer Form. Nach den ersten beiden doch noch recht zurückhaltenden Nummern, welche aber trotzdem richtig gut sind, folgt mit dem flotten ‚Arithmetic And Calculus‘ ein absoluter Knaller. Viel Drive und Spielfreude verpackt in Sixties-Harmonien machen unheimlichen Spaß und der treibende Bass sorgt dafür nicht still stehen zu können – hier sollte jedes Vintage-Herz Freudensprünge machen. Zum Abschluss dann das Beste: fast neun Minuten darf man sich auf das sehr komplexe ‚Colder Than It Used To Be‘ freuen. Eingängige Refrains, treffen auf wundervolle Gitarrenmelodien, einem wieder mal sehr prägnanten Bass und dies in leicht bluesiger/psychedelischer Atmosphäre – sensationell. Ein würdiger Abschluss einer fantastischen E.P. die in keiner gut sortierten 70´s-Rock-Sammlung fehlen darf.

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Review: PhonoOne – Demo

PhonoOne

Neben den ganzen großartigen und coolen Bands aus Schweden, fällt auf, dass Berlin immer mehr  ins Geschehen rückt, wenn es um Siebziger-Rock geht. Angefangen bei den überaus erfolgreichen Kadavar, über die leider noch recht unbekannten, aber obergenialen Heat, kommt man zu PhonoOne, einer Band, die es schon seit 2006 gibt, aber leider noch nicht so richtig beachtet wurde, was eine absolute Schande ist. Ich mache diese Tatsache mal daran fest, dass die Vintage-Welle ja erst richtig mit dem zweiten Graveyard-Werk losgelöst wurde. Somit haben alle Ignoranten also jetzt die Zeit sich mal intensiv mit dem Stoff der Berliner zu beschäftigen. Songs wie der Uptempo-Rocker ‚Rock N Roll Is My Motor‘ (Retro-Knaller mit fetter Orgel), das southern/bluesige ‚We´re Boogie‘ (Orgel klingt nach den grandiosen Atomic Rooster), dass ebenfalls bluesige ‚After Work‘ (Harmonika trifft auf Wurlitzer-Sounds) oder das fast schon fetzige ‚Roll Mary Roll‘ (immer diese sensationelle Orgel) ist Seventies-Stuff auf höchstem Niveau. Die Soundcloud-Page der Band hat außer den erwähnten Tracks noch mehr Perlen zu bieten. Kontaktiert PhonoOne und sorgt so dafür, die Jungs mehr ins Gespräch zu bringen – ich zähl auf Euch !!!

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Soundcloud

Review: The Fume – Rock n Roll Ain´t No Seasonal Thing

The Fume

Das Schweden aktuell auch noch was anderes kann als „SIEBZIGER“, beweisen uns The Fume aus Göteborg. Mit ihrem knapp 32minütigem Longplayer „Rock n Roll Ain´t A Seasonal Thing“, der dem Hörer einen wunderbaren Mix aus Rock, Punk und Glam bietet, sollte es eigentlich kein Problem sein, in die Fußstapfen von The Hives treten zu können. Auch Turbonegro sollte man hier im Zuge erwähnen und The Clash standen bei einigen Refrains als Pate Spalier. Vom Erscheinungsbild her sind die Jungs eher verrückt und extravagant und passen somit ins Bild ihrer Genre-Kollegen. Ihr größtes Vorbild, musikalisch wie auch vom Auftreten her, ist aber wohl Jesse Hughes mit seinen Eagles Of Death Metal. Man höre sich nur mal Songs wie das obercoole ‚Living For The Weekend‘ oder ‚Bad Drugs‘ an, beides Nummern, die auch einen kleinen Schuss Queens Of The Stone Age in sich birgen. Alle aufgeführten Bands sollten genug Anreiz zu sein, um sich den aktuellen Longplayer von The Fume intensiv zu widmen. Besser wäre es aber, sich „Rock n Roll Ain´t A Seasonal Thing‘ sofort ins heimische Regal zu stellen.

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Review: Skogen Brinner – 1st

Skogen Brinner

Eine weitere sehr hoffnungsvolle Band in Sachen Doom/Stoner/Vintage kommt aus dem schwedischem Linköping und hört auf den Namen Skogen Brinner. Beeinflusst von Black Sabbath und vor allem Witchcraft, hat die Truppe ihren ersten Longplayer „1st“ am Start und reiht sich wunderbar in die gerade aktuelle 70er-Welle ein. Der Sound ist schön oldschool, der Songwriting passt (ist sicherlich noch etwas ausbaufähig) und es würde mich wundern, wenn die vier jungen Herren nicht bald von einem größeren Label unter Vertrag genommen werden. Ein Problem könnte es eventuell damit geben, dass das Debüt in ihrer Heimatsprache eingesungen wurde. Grandiose schwedische Bands aus den Siebzigern wie November, Saga oder Host taten dies auch und entwickelten sich zum absoluten Kult im Underground-Rock. Wer auf coolen Rock mit psychedelischen Parts und Seventies-Doom steht, sollte nicht lange fackeln und sich Skogen Brinner besorgen – es lohnt sich!

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Review: Vidunder – Vidunder

vidunder_vidunder

Das kleine, aber wunderbare Label Crusher Records hat den nächsten Knaller in Sachen Retro/Vintage-Rock am Start. Diesmal aber nicht aus dem fast schon kultigen Örebro kommend, sondern aus dem wesentlich größerem Malmö, beweisen VIDUNDER, daß sie eine fantastische Alternative zu GRAVEYARD sind.

Die 10 Songs, die es auf VIDUNDER’s gleichnamiges Debüt geschafft haben, bringen es auf eine Spiellänge von knapp 34 Minuten und überzeugen allesamt durch ihre ungeheure Leichtigkeit und famose Spielfreude. Der bluesige siebziger-Rock der Truppe startet mit den beiden flotten Tracks ‚Summoning The Not Living‘ (locker flockig mit coolem Riffing) und ‚Into Her Grave‘ (leicht treibend mit viel Drive). Es folgt das super lässige ‚Trees‘ (keine drei Minuten lang, aber so was von genial) und das genauso an GRAVEYARD erinnernde ‚Threefold‘ (smooth, entspannt und einfach nur schön). Ebenso auf diesen Zug springt auch das fast noch relaxtere ‚Beware The Moon‘ auf – überragend. Davor hat uns der sehr eingängige Uptempo-Rocker ‚Asmodeus‘ einen absoluten Ohrwurm beschert. Keine der 10 Nummern des Albums kommt auf eine längere Spielzeit als 4 Minuten und 16 Sekunden – hier wird nicht groß rumexperimentiert, hier kommt man sofort auf den Punkt und dies auch noch in einer ganz großartigen Form.

Wer auf die ganzen neuen Bands wie OBLIVIOUS, TROUBLED HORSE, BLUES PILLS, CRYSTAL CARAVAN, DUNBARROW, CAPTAIN CRIMSON oder THREE SEASONS steht, muss hier nicht noch gross reinhören. VIDUNDER reihen sich nahtlos ein und dürfen sofort ins heimische Regal gestellt werden. Ob auch das zweite Werk der Truppe noch bei Crusher Records erscheinen wird, ist doch eher unwahrscheinlich. Aber dann gibt es halt den nächsten Überflieger aus dem Hause Crusher, denn in Schweden sind die Optionen auf neue Bands anscheinend unerschöpflich.

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Review: Small Jackets – IV

Small Jackets - IV - Artwork

 

Die Small Jackets kommen aus Italien und haben endlich ihr neues Album „IV“ am Start. Das großartige Label Transubstans hat die Südländer unter Vertrag genommen und die Band dankt es ihnen mit einem wunderbaren Classic Rock Album. Songs wie das an Led Zeppelin erinnernde ‚Ball N´Chain‘, der Achtziger Metal-Stampfer ‚Black Beauty‘ oder das atmosphärisch bluesige ‚Mama Said‘, tragen zu einem richtig gutem Hardrock-Album bei. In den 39 Minuten überzeugen die Italiener mit viel Drive, Engagement und Spielfreude und sorgen dafür, das „IV“ eines der Rock-Highights des noch jungen Jahres ist.

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Review: Oblivious – Creating Meaning

 

Oblivious - Creating Meaning - Artwork

Nach Ihrem 2009er Debüt durfte man gespannt sein, was uns die Schweden 2013 so auftischen würden. Was man sich gewünscht hat ist absolut eingetreten: Oblivious haben mit ihrem neuen Werk „Creating Meaning“ einen richtigen Hammer abgeliefert. In knapp 42 Minuten, aufgeteilt auf acht Songs, darf man sich auf eine perfekte Mischung aus Blues, Rock, Psych und Hardrock freuen, alles wunderbar im Siebziger-Gewand verpackt. Schöne Ohrwürmer treffen auf melancholische Parts und rocken im Boogie-Style gen Sonnenuntergang. Erwähnen will ich in den Zuge nur schnell den einzigen Song der in ihrer Heimatsprache Schwedisch präsentiert wird. Das bluesige ‚Bjälken I Ditt Öga‘ ist mit knapp neun Minuten die längste Nummer des Longplayers, erinnert sicherlich etwas an GRAVEYARD, ist unglaublich intensiv und hat aufgrund der coolen Gitarre leichte Psychedelic-Anleihen. Den Rest des Albums muss selber entdeckt werden. Hoffentlich wird „Creating Meaning“ mehr Beachtung geschenkt als dem Vorgänger, denn hier geht einem das Rock n Roll-Herz auf.

First teaser here

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