Rock-Circuz

Review: West Water Outlaws – West Water Outlaws

West WaterWer auf Blues-lastigen Rock n Roll mit etwas Folk und Soul steht, sollte sein Augenmerk unbedingt auf das Quartett aus Boulder richten. Deren gleichnamiges Debüt mit den 13 Tracks ist wunderbar abwechslungsreich und macht unheimlich viel Spaß. Wie so oft findet man die richtigen Perlen nicht auf der Strasse, sondern muss etwas im Netz graben und gerade für solche, in unseren Breitengraden unentdeckten Bands, macht es riesigen Spaß etwas Promo zu machen. Die Jungs können rocken (‚Caught In The Headlights‘, ‚Rising Sun‘), mögen es slow-bluesig (’57‘, ‚Goodbye Song‘), präsentieren sich ruhig und gefühlvoll (‚Bless You Soul‘, ‚Things I Meant To Say‘, ‚Conorado´s Castle‘) und haben ein Faible für handwerklichen Country-Folk (‚Gimme‘). Insgesamt ist ihr knapp 60-minütiger Longplayer eine richtig gute Portion hart-geschmeidiger Rock mit ordentlich Drive, angenehmen Melodien aber nie zu Stadion-lastig. Fans von Blues/Southern-Rock, sollten genau so wie die Alternative-Rocker unbedingt ein Ohr riskieren.

Facebook

Review: Pigeon Lake – Tales Of A Madman

Pigeon Lake

Nun sind wir mittlerweile in den Oktober vorgedrungen und bisher hat das Jahr 2014 großartige Veröffentlichungen hervorgebracht. Für die dann bald kommenden Jahres-Charts empfehlen sich ganz besonders PIGEON LAKE mit ihrem Longplayer „Tales Of A Madman“. Die Norweger kategorisch einzuordnen ist gar nicht so einfach und dies ist auch gut so. Die Truppe hat sich in viele Genre verliebt und lebt diese herzhaft, aber nie übertrieben chaotisch aus. Die fast 40 Minuten des Albums starten mit einem zweiminütig, atmosphärischen Akustik-Intro. Was danach folgt, ist der absolute Hammer für alle ‚Open Minded‘-Freaks. Nach schicker Melodie, folgen mächtig groovende Riffs, spacige Vocals und eingängige Refrains. Dies sind die Markenzeichen von dem 5-minütigem ‚Epiphany‘, einer Nummer, die grob an diverse Postrock-Bands erinnert, aber auch in Verwandtschaft mit TOOL stehen könnte. Auch ‚Confrontation‘ haut in die gleiche Kerbe. Die fetten Riffs und die dazugehörige Soundwand erdrücken einen förmlich und die immer wieder fast schon süßlichen Durchschnauf-Momente und Refrains passen perfekt ins Gefüge – grandios. Zwar etwas kürzer, aber nicht weniger intensiv, drückt uns ‚Doubt‘ an die Wand. Eigentlich sehr entspannt beginnend, steigert sich der Track zu einer leicht orchestralen Bombe mit viel Wiedererkennungswert. Mit dem in die Magengrube hauenden ‚Vengeance‘ und dem mal etwas Tempo aufnehmenden ‚Discrepancy‘ geht es dem Ende entgegen. Fehlen nur noch ‚Absolution Pt.1‘ (Post Rock-Knaller mit fantastischer Melodie, in liebevoller, leicht orchestralen Atmosphäre – was für ein atemberaubendes Solo) und ‚Absolution Pt.2′, mit über sieben Minuten nicht nur längster, sondern auch perfektester Song auf „Tales Of A Madman‘ – mächtige Soundwand trifft auf bratende Riffs, die ein wenig an KORN erinnern. Auch hier geht die Melodie nie verloren und sorgt für den ganz eigenen Sound von PIGEON LAKE. Wer was mit MASTODON, TOOL, LONG DISTANCE CALLING und weiteren Genre-Koryphäen anzufangen weiss, wird an den Norwegern seine helle Freude haben.

Facebook

Review: The Sabbathian – Ritual Rites EP

Sabbathian

Bei THE SABBATHIAN handelt es sich um die neue Band von Chad Davis (HOUR OF 13). Die drei Songs dieser EP schaffen es auf insgesamt 20 Minuten und wie es der Bandname schon halbwegs verrät, spielen die Herren, mit Anette Uvaas Gulbrandsen am Gesang, astreinen Doom Metal mit viel Gefühl und wunderbarer Atmosphäre. Anettes Vocal´s passen wunderbar zur Musik und schon gleich der epische Opener ‚Ancient’s Course‘, mit seinen eindringlichen Riffs in leicht getrageneren Stimmung, machen richtig Spass und dürften nicht nur AVATARIUM-Fans ans Herz gehen. Auch das folgende ‚Ritual Rites‘ haut in die gleiche Kerbe – fantastisch, schmeichelnder Slow-Doom mit eingängigen IOMMI-Riffs (lädt zur Luftgitarre ein) ist Trumpf. Der dritte Treffer der EP, ‚Nightshade Eternal‘, klingt nicht viel anders als die Nummer davor, hat das gleiche Tempo, welches ab Mitte des Tracks erhöht wird, ist aber etwas süßer von den Vocals her. Ansonsten dürften auch hier Fans von BLACK SABBATH, CANDLEMASS oder sonstiger Melodic-Doom-Bands vor Freude niederknien. Die richtigen Die-Harder hoffen hier natürlich auf das Vinyl, welches auch hoffentlich bald folgen wird. This band need your support !!!

Facebook

Review: Ironbird – Black Mountain

Ironbird

Neben den großartigen SKANSKA MORD, gibt es mit IRONBIRD die nächste große Hoffnung aus dem Hause Transubstans Records. Natürlich aus Schweden stammend, präsentieren uns die Jungs auf ihrem Longplayer „Black Mountain“ etwas dunklere Gitarren im Swamp-Fuzz Sound. Der straighte Midtempo-Opener ‚Hard Times Light Seines‘ erinnert an GOATSNAKE und der folgende, grandiose Titeltrack ist eine Verbeugung vor den königlichen BLACK SABBATH. Lädt das akustische Zwischenspiel ‚Tomorrows Dream‘ zum Relaxen ein, geht es danach mit der flott-fetzigen Stoner/Fuzz-Granate ‚Ironbird‘ mitreissend zur Sache. Fett-drückende Gitarren eröffnen das ebenso temporeiche ‚Up On The Hill‘. Der coole, leicht psychedelische Mittelpart macht Laune und lässt einem etwas durch schnaufen, bevor zum Ende wieder die Schlagzahl erhöht wird. Mit knapp sechs Minuten, ist die Halbballade ‚Nothing´s Real‘ die längste Nummer des Albums und erinnert vom Sound etwas an die letzten ZAKK WYLDE-Alben. Für das grandiose Label Transubstans eine, vom Sound her, etwas ungewohnte Veröffentlichung, aber deshalb nicht minder klasse.

Facebook

 

Review: Brain Pyramid – Chasma Hideout

Brain Pyramid

Auch Frankreich hat die Stoner/70´s-Welle schon länger erreicht und ganz besonders die fantastischen MARS RED SKY sind inzwischen sehr gefragt. Jetzt gesellen sich BRAIN PYRAMID dazu und überzeugen auf ihrem neuen Album „Chasma Hideout“ mit bluesigem Psychedelic/Stoner/Fuzz-Rock. Der Opener ‚Living In The Outer Space‘ kommt in bester HENDRIX-Manier daher und erinnert an PHILIP SAYCE oder auch THE BREW. Auch die folgenden ‚Lazy‘ und ‚Landing On The Pyramind‘ hauen in die gleiche Kerbe und dürften jedem Freund vom Space-Rock das Wasser in die Augen treiben. Richtig auf dem Trip kommt man aber erst mit dem an ELECTRIC WIZARD erinnernden ‚Lucifer‘ – über sieben Minuten lang und mit fetter Soundwand ausgestattet. Die sieben Nummern des Longplayers kommen auf eine Gesamtspielzeit von 47 Minuten und wer es lieber instrumental mag, darf sich an dem über 11 Minuten langem Abschluß- und gleichzeitigem Titel-Track ‚Chasma Hideout‘ laben – Vorsicht nur, dass man nicht abhebt. Cooles Album der Franzosen und es würde mich wundern, wenn wir die Jungs im nächsten Jahr nicht auf diversen Festivals begegnet.

Facebook

Review: Skanska Mord – Skanska Mord EP

Skanska Mord

Wie schön, dass sich zwei meiner Lieblings-Labels immer wunderbar abwechseln, wenn es darum geht, für musikalische Highlights im ganzen Veröffentlichungs-Wahn zu sorgen. Nach dem das phänomenale Label Crusher Records mit HYPNOS sensationell vorgelegt hat, kontert Transubstans Records mit den wunderbaren SKANSKA MORD und deren gleichnamigen neuen 4-Track EP. Leider sind die Jungs bisher ohne wirkliche Beachtung geblieben und ganz besonders von ihren letztem Album “Path To Charon“ hat man kaum Notiz genommen. Dabei ist ihr Hardrock/Metal/Doom im 70´s Vintage-Sound absolut zeitgemäß und sollte nicht nur ein paar Freunde finden. Nun hat die Band vier neue Nummern eingespielt und schon gleich der Opener ‚Illusion‘ mit leichtem CATHEDRAL-Sound rechtfertig allein schon den Kauf des auch auf limitierten Vinyl erscheinenden Tonträgers. Auch die restlichen drei Nummern der insgesamt 17 Minuten, kommen im besten Schlaghosen-Style daher und es bleibt zu hoffen, dass man endlich aufwacht, um SKANSKA MORD gebührend abfeiern zu können. Danke Transubstans für eine weitere unverzichtbare Veröffentlichung.

Facebook

 

Review: Apostle Of Solitude – Of Woe And Wounds

AOS

Als APOSTLE OF SOLITUDE-Verehrer bin ich sicherlich nicht ganz unparteiisch was eine Review angeht, aber dies haben die Jungs aus Indianapolis für ihr neues Werk auch überhaupt nicht nötig, denn „Of Woe And Wounds“ ist auch ohne meine Lobeshymnen ein großartiges, atmosphärisches,melodisches und teilweise episches Heavy Metal/Doom-Werk geworden. Nach dem kurzen Intro wird es mit ‚Blackest Of Times‘ musikalisch düster, böse und heavy – welch ein Slow-Doom-Hammer, der zum leichten Kopfnicken einlädt – wunderbar. Genauso fantastisch, aber wesentlich flotter drückt ‚Whore´s Wings‘ etwas aufs Tempo. Das fantastische Riffing lässt einen die Luftgitarre rausholen und insgesamt erinnert mich der Gesamteindruck an die coolen ARGUS. Wer es lieber epischer und erhabener mag, bekommt mit dem wunderschönen ‚Lamentations Of A Broken Man‘ die totale Vollbedienung – Kopfhörer auf und dahinschmelzen. Nicht weniger schön, aber etwas rauer vom Sound her (Gitarre klingt etwas nach Stoner), werden die Ohren von ‚Die Vicar Die‘ verwöhnt bevor es musikalisch wieder in Richtung ARGUS geht. Großartiges Riffing, phänomenale Melodien und ein Ohrwurm-Chorus laden ein, seine heimische Anlage etwas mehr aufzudrehen, um ‚Push Mortal Coil‘ gebührend abzufeiern – Killer!! Noch schneller reitet das vom Sound etwas drückende ‚Mania‘ durch die Nacht und versorgt uns dabei mit Angriff-Riffs. Krasser Gegensatz dazu ist dann ‚Siren‘, welches wie eine Sludge-Nummer startet, dann aber eher in Richtung Doom mit etwas Tendenz zum Post-Metal sich entwickelt. Für den Abschluss-Track kann ich nur raten: Setzt euch den Kopfhörer auf und spürt die Mächtigkeit des Tracks. Drückende Riffs in wunderbarer Atmosphäre, slow und ergreifend mit einem Chorus der ein wenig an ALICE IN CHAINS erinnert, was absolut positiv gemeint ist, denn die Refrains der Band aus Seattle sind nun mal atemberaubend. Genau, mit ‚Luna‘ gibt es das Beste zum Schluss. Der auch gleichzeitig längste Song auf „Of Woe And Sounds“ zeigt noch einmal  bestens, wo die Stärken (melodische Solos, knackiges Riffing und wundervolle Melodien) des großartigen Band liegen.

 Bleibt nur zu hoffen, dass die Band endlich den lang ersehnten und verdienten Erfolg einheimst und dabei auch gleichzeitig das wunderbare Underground-Label Cruz Del Sur etwas mehr ins Rampenlicht rückt. Denn im Musik-Business herrscht immer noch genug Ungerechtigkeit vor, aber ich will mich nicht schon wieder darüber aufregen und erfreue mich lieber an solchen Veröffentlichungen (04.11.2014) – danke Cruz Del Sur Music und danke APOSTLE OF SOLITUDE!!!

Facebook

Web

 

Review: Hypnos – Hypnos

HYPNOS - Hypnos

Natürlich habe ich Crusher Records schon genug abgefeiert, aber man kann dieses schwedische Underground Label, welches so großartiges Bands wie BLUES PILLS, HORISONT, SPIDERS oder auch TROUBLED HORSE hervorgebracht hat, nicht genügend huldigen. Nun hat Label-Chef Peter mit HYPNOS aus Göteborg den nächsten Knaller entdeckt und gefördert. Nach der wunderbaren Vorab-Single ‚Mountain‘ mit der unveröffentlichten B-Seite ‚Viper‘ waren die Erwartungen auf den ersten Longplayer schon groß und werden mehr als nur erfüllt. Die Truppe mit den beiden Gitarristen Oskar Karlsson und Fredrik Bäckström katapultieren uns mit ihrem Twin-Gitarren-Hardrock in die 70er, haben aber sehr viel Oldschool-Maiden mit an Board. Die 35 Minuten werden auf acht Songs verteilt und kommen ohne jegliche Schnörkel aus – Metal/Hardrock in seiner pursten und euphorischten Form. Ich werde es mir sparen eine Nummer besonders hervorzuheben. Alles Tracks sprühen nur so vor Elan, haben gelegentlich eine Prise Boogie zu bieten und machen unheimlichen Spass. Genau diesen merkt man den Schweden auch absolut an. Die Jungs haben richtig Bock zu rocken und liefern einen mitreißenden Job ab. Produziert wurde der Siebziger-Knaller von Tom Larsson, der auch schon bei SPIDERS perfekte Arbeit ablieferte.

Wie bei allen Veröffentlichungen des kultigen Labels, wird man auch hier nicht enttäuscht und alle Anhänger der Vintage-Phase (meinetwegen muss das nicht nur eine Phase bleiben) werden das gleichnamige Werk der Göteburger dementsprechend abzufeiern wissen – zu Recht. Alle DieHard-Sammler müssen sich natürlich auch die oben schon erwähnte 7´Inch ins Regel stellen, denn die coole B-Side ‚Viper‘ steht den Songs vom Album in nichts nach.

Facebook

Crusher Records

 

Review: Soundcrawler – The Dead-End Host

Soundcrawler

Es geht mal wieder nach Frankreich, genau genommen nach Bordeaux und dort um die Jungs von SOUNDCRAWLER. Hatte man 2012 mit der EP „Sandcrawler“ schon eine gute Rock-Scheibe mit etwas Grunge-Feeling abgeliefert, so ist ihr erstes Album „The Dead-End Host“ wesentlich durchdachter und nicht mehr ganz so ungestüm, was sich beim Sound und dem Songwriting richtig positiv bemerkbar macht.

Das Album kommt auf eine Spielzeit von knapp 42 Minuten, erscheint am 29.Oktober und ist eine sensationelle Mischung aus Rock, Grunge und Fuzz, eingerahmt in wunderbare Space- und Psychedelic-Sounds. Schon gleich der groovige, schwerwiegende Opener ‚Raiders‘ erinnert aufgrund der Vocals ein wenig an die glorreiche Grunde-Ära, mit Harmonie-Vocals der Marke ALICE IN CHAINS oder SOUNDGARDEN. Aktuell würde ich ihre Landsmänner von MARS RED SKY als Vergleich heranziehen wollen. Nach dem recht ähnlich klingenden ‚Burning Scales‘ wird mit ‚A God To Feed‘ dann etwas Fahrt aufgenommen – kurze, knackige Riffs, treffen auf spacige WahWah-Sounds und dies alles in einem bombastischen Soundgewand – fett. Die nächsten 7 Minuten gehören dann ‚Long Coma SLow‘. Der zu Beginn leicht bluesig und wunderbar atmosphärisch und dezent klingende Track ist ein echtes Laut/Leise-Fuzz-Monster und groovt alles nieder – Hammer! Nach zwei weiteren Groove-Monstern, wobei das sehr intensive ‚Souls From The Trash‘ allen Doom-Jüngern mehr als nur gefallen dürfte, kommen wir zu ‚Civil‘, welches über die Bandcamp-Page der Truppe Appetit auf mehr macht. Nicht wirklich einfach strukturiert, kein Mainstream, aber trotzdem melodisch.  So ungefähr muss man sich diese Granate vorstellen – etwas an die sensationellen THE MARS VOLTA erinnernd. Mörder-Riffs eröffnen ‚Infinite Genocide‘ und sind nur der Vorbote mehrerer Gitarrengewitter ins diesem Song. Kleiner Tip: Direkt nach ‚Civil‘ die Anlage etwas mehr aufdrehen, denn die Gitarre die dann folgt ist awesome. Für einen schönen Ausklang des Albums sorgt dann das instrumentale und sehr entspannte ‚And All The Seconds Left‘.

Fazit: Wenn es Band ganz dringend beim Roadburn-Festival auftreten muss, dann ja wohl SOUNDCRAWLER aus Bordeaux.

Facebook

Bandcamp

Review: Majesty In Ruin – All Light Shall Fade… Demo 2014

Majesty In Ruin

Noch ist das Jahr 2014 zwar nicht zu Ende, aber mein „Demo des Jahres“ steht jetzt schon fest: MAJESTY In RUIN aus Florida haben es eingespielt und sind dem Genre Epic Doom Metal zu zuordnen. Die drei Songs auf „All Light Shall Fade…“ schaffen es auf eine Spielzeit von knapp 23 Minuten und können kaum gefühlvoller und atmosphärischer sein. Starten wir mit dem Midtempo-Knaller ‚Mother Of Desire‘, der schön riffig und leicht erhaben daherkommt. Die beeindruckenden Vocals von Rich McCoy werden einen noch über die gesamte Spielzeit des Demos faszinieren und sind hier in dieser Nummer natürlich auch famos. Zum Ende des Songs wird das Tempo gedrosselt und die Gitarre klingt etwas düsterer. Kommen wir zum fast 10minütigen ‚The Lamp Of Invisible Light‘ – Epic Doom Metal in seiner schönsten Form. Alleine schon der Beginn des Songs, mit den so unglaublich gefühlvollen Vocals, ist für mich nicht wirklich in Worte zu fassen – awesome. Hier „hört“ man nicht bloß einfach zu, sondern hier „lauscht“ man den feinfühligen Vocals von Rich. Der schleppende, melodische Rhythmus gewinnt Mitte des Songs etwas an Härte und Druck und Rich´s Stimme killt einen förmlich. Dem kürzesten Track ‚Remembrance‘ (fast 6 Minuten) darf Anfangs auch erst mal wieder „gelauscht“ werden, denn Rich´s Vocals werden musikalisch zuerst wieder nur sehr dezent unterstützt. Auch diese Nummer steigert sich zu einer riffigen, bombastisch-atmosphärischen Epic-Nummer der ganz großen Schule. Ich werde mir hier jetzt jeden Vergleich sparen und nur noch darauf hinweisen, dass die Bandmitglieder schon mit so coolen Truppen wie BEELZEFUZZ, PALE DEVINE und SINISTER REALM zu tun hatten. Wer sich dieses Juwel ins Regal stellen will, sollte zügig mit der Band in Kontakt treten, denn die Demo-CD ist auf 100 Stück limitiert.

Facebook

Bandcamp

 

Go back to top